Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Den Kindern mehr bieten

DORTMUND Ein vorerst letztes Mal machten am Samstag die Erwachsenen die Mehrheit aus im neuen Montessori Kinderhaus in der Bittermark.

von Von Susanne Riese

, 28.10.2007
Den Kindern mehr bieten

Das Team um Leiterin Christina Wicker (3.v.l.) ist nun komplett: (v.l.) Liza Davis, Rebecca Heitland, Angela Tolksdorf, Melanie Schween und Marcel Pimentel sowie Janette Rogers, die nicht auf dem Foto ist.

Etern, Großeltern, Mitarbeiter, Freunde und Förderer feierten gemeinsam mit den Kindern die offizielle Eröffnung der „International Montessori School“ in der Spissenagelstraße. In Zukunft gehört das ehemalige Gemeindehaus wieder ganz den zunächst 29 Kindern, die vor etwa vier Wochen ins „Barbara House“ einzogen und die es längst zu ihrem Zuhause gemacht haben. Ihren Namen trägt die Einrichtung zu Ehren der 2001 verstorbenen Barbara Wolff, deren Familie den Kauf und den Umbau des Gebäudes finanzierte. Barbara Wolff, die bis zu ihrer Pensionierung beim Dortmunder Jugendamt arbeitete, war selbst Erzieherin und große Anhängerin der Montessori-Pädagogik. An dem liebevoll eingerichteten Barbara House hätte sie sicher ihre Freude gehabt. Denn dort finden die Kinder alles, was sie im Sinne Montessoris natürlich fordert und fördert, von speziellen Lernmaterialien bis zum großen Außengelände für Gartenarbeit, Bewegung und Naturerfahrung. Den Kindern „in den entscheidenden Entwicklungsjahren mehr bieten“ zu wollen, gab auch Johanna Lensing-Wolff und Anna Petersen vor rund eineinhalb Jahren den Antrieb, ein internationales Montessori Kinderhaus aufzubauen – das erste bilinguale (englisch-deutsch) in Dortmund.

Damals ahnten sie nicht, wie viel Kraft, Aufwand und Nerven ihr Projekt bis zur Eröffnungsfeier der neuen „Montessori Community“ kosten sollte. Doch trotz aller Aufs und Abs würden sie es wieder tun, erklärten die Initiatorinnen am Samstag. Denn, so Johanna Lensing-Wolff: „Kinder sind die beste Motivation“.

Lesen Sie jetzt