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Der Knaben Liebe zur Musik

10.12.2007

Das Bekannteste am kleinen Ort Windsbach am Rande des Fränkischen Seenlandes ist sein Knabenchor. Der gehört zu den führenden Vokalensembles und hinterließ bei seinem Auftritt am Sonntag im Konzerthaus einen noch stärkeren Eindruck als Wiener Sängerknaben, Regensburger Domspatzen und Tölzer Knabenchor. Schon 2003 hatten die Windsbacher bei den Kirchenmusiktagen in St. Reinoldi begeistert.

Je knapp 40 Knaben und Jugendliche bildeten nicht nur ein hervorragend geschultes und diszipliniertes, sondern auch flexibel einsetzbares Ensemble. Ungewöhnlich war nicht nur die hohe musikalische Qualität, sondern auch die ohne Pausen aneinander gefügte, anderthalbstündige Folge von Sätzen für Knabenchor, Jugendchor, den großen Chor, den fantasievollen, einfühlsamen Organisten Arvid Gast und den glänzenden Trompeter Joachim Pliquett.

In originellen und schweren Sätzen sangen die Knaben mit glockenklaren Stimmen Weihnachtliches wie "In dulci jubilo" und die Jugendlichen "Zu Bethlehem geboren". Mühelos singt der Windsbacher Chor auch siebenstimmig - sowohl a cappella als auch mit Orgelbegleitung, stets sehr sauber, in mustergültiger Textverständlichkeit und wendig in den Tempi, die Beringer vor allem in den Jugendchorwerken variabel hielt. Man hat den Eindruck, dass die Kinder verstehen, was sie singen, und dass ihre hohen Qualität nicht nur Ergebnis von Drill, sondern von Liebe zur Musik ist. Julia Gass

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