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Der Spielplatz der Zukunft

Im Westfalenpark steht Deutschlands modernste Tummelfläche

25.05.2007

Die neue Spielfläche an der Florianhalle mutet nicht nur futuristisch an. Sie ist es auch: Statt Klettergerüst und Wippe bilden ein Sensor-Hüpffeld und ein Computerbildschirm das Zentrum. Mit einer Chipkarte können sich die Kinder zum Spielen einloggen. Und schon bald soll das Spielgeschehen per Webcam zu anderen Spielplätzen dieser Art - zum Beispiel in Turin - übertragen werden. «Alle Spiele sind in Zusammenarbeit mit Pädagogen entwickelt worden», erklärt Ulrich Scheffler, Geschäftsführer der Firma Lappset, die den «SmartUs-Spielplatz» entwickelt hat. «Das Projekt eignet sich besonders für Kinder, die mit der starren Unterrichtsform im Klassenzimmer nicht klarkommen.» So kann der Computer verlangen, eine bestimmte Anzahl an Pfosten zu erobern. Die stehen überall auf dem Spielfeld und können mit der Chipkarte markiert werden. «Die Gruppen müssen überlegen, wie sie das strategisch aufteilen», so Scheffler. Es geht also nicht nur um Bildung, sondern auch um Bewegung. «Pisastudie und «fit statt fett»-Aktion sprechen eine deutliche Sprache», findet Scheffler. Die Westfalenpark-Leitung sah das ähnlich: Rund 80 000 Euro kostete der neue Spielplatz, der auch die Ausstellung «mondo mio!» unter freiem Himmel ergänzen soll. Das Sensor-Hüpffeld mit seinen verschiedenen Spielvarianten funktioniert übrigens auch ohne Chipkarte. «Nur mit ihr ist es aber möglich, im Internet zu vergleichen, wie gut man war - entweder hier, oder mit anderen Spielplätzen auf der Welt.» Scheffler hofft, dass «die Kulturen so zusammengeführt werden können.» dac

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