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Die Manege lässt einen nicht mehr los

09.12.2007

Die Manege lässt einen nicht mehr los

<p>Auch beim Diabolo zeigten die Jugendlichen ihr Können.</p> <p>Foltynowicz</p>

Manege frei heißt es seit 30 Jahren beim Kinder- und Jugendzirkus Fritzantino im Fritz-Henßler-Haus. Mit einem Ensemble aus 30 "Allstars" feierten Kinder, Jugendliche, Trainer und Ehemalige am Wochenende vor begeistertem Publikum Geburtstag in rauschenden Weihnachtsgalas.

In die atemberaubende Zirkuswelt Körper beherrschender Akrobaten, gekonnter Jonglage, tollpatschiger Clowns und verblüffenden Zaubers ließen die Fritzantino Allstars die Besucher der ausverkauften Jubiläumsgalas eintauchen. Erfahrene Artisten, die fast 20 Jahre Zirkusluft geatmet haben, harmonierten perfekt mit jungen Stars, die im ersten Jahr auf der Bühne stehen. Gemeinsam verbreiteten sie eine Begeisterung, die ansteckte.

1977 wurde der Zirkus als Projektarbeit mit Kindern begonnen, und Thomas Schulert seitdem tragende Rollen in der Manege. Auch bei der Weihnachtsgala ist er bei fast jeder Nummer zu sehen: als "Blödmann", der auch mal als Weihnachtsbaum herhalten muss, als Roadie, der die Bühne hinter den Kulissen mit aufbaut sowie als Akrobat, der eine Frau und zwei Mädchen stemmen kann oder auch anderthalbfachen Salto schlägt.

Als er vor 29 Jahren zum Kinderzirkus kam, war das eher ein Irrtum auf dem Weg zur Kinderfilmwoche im Fritz-Henßler-Haus. "Weil ich gerade da war, hab ich mal mitgemacht und war dabei", erinnert sich der inzwischen 37-Jährige, der von Beginn an 13 Jahre lang als "stärkster Mann" auf der Bühne stand und seit fünf Jahren als Trainer weitergibt, was er gelernt hat.

"Das Zirkusfeeling lässt einen nicht mehr los. Wir haben hier unsere Kindheit verbracht", erklären die Moderatoren Stefan Beckmann und Julia Kausch, warum sie von ihren Studienorten in Paderborn und Hamburg zur Weihnachtsgala anreisten.

Für frisches Blut im Allstars-Ensemble sorgt unter anderem die elfjährige Fiona Scholz. Nach zweijährigem Grundlagen-Training steht sie das zweite Mal auf der Bühne. Nach ihrer gekonnten Einrad-Nummer im Team mit erfahrenen Kollegen strahlt sie über das ganze Gesicht. "Hier am Zirkus gefällt mir einfach alles - am meisten die Auftritte", sagt sie begeistert und fiebert ihrem nächsten Einsatz bei der großen Pyramide zum Abschluss der Gala entgegen. het

www.zirkusfritzantino.de

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