Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Die Oststadt kocht!

Auf allen TV-Kanälen wird gekocht, schwitzen Profis und Promis am Herd. In Kürze schnappen sich Teenager im Stadtbezirk Innenstadt Ost Töpfe und Pfannen. Fünf Jugendeinrichtungen wetteifern um das perfekte Dinner.

von Von Steffi Tenhaven

, 08.10.2007

"Die Oststadt kocht" ist Titel des interkulturellen Projektes, bei dem Jugendliche Gastgeberqualitäten entwickeln müssen.

Prominente Paten

Prominente Paten stehen ihnen zur Seite, wenn es darum geht, ein 3-Gänge-Menü zu zubereiten. "Vier Personen kochen, die anderen kümmern sich um den Service, Tischdekoration u.s.w.", beschreibt Hiltrud Schröder, die das Projekt im Stadtbezirk koordiniert. Und ganz wie in den bekannten TV-Formaten wird ein "perfektes Dinner" angepeilt. "Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es kann ebenso ein italienischer Abend vorbereitet werden wie eine 70er Jahre-Party", sagt die Fachreferentin für Kinder- und Jugendförderung.

Am Ende jedes DinnerAbends - immer ein Freitag von 19-21 Uhr - bewertet eine Gäste-Delegation der beteiligten Jugendeinrichtungen die Leistung. Bis Ende November wird an insgesamt fünf Abenden geschlemmt. Der Startschuss für die Oststadt-Jugend fällt am 26. Oktober. Als prominente Paten werden u.a. Bürgermeisterin Birgit Jörder (Foto) und Bezirksvorsteher Udo Dammer die Jugendlichen am Herd anfeuern.

Und egal, was auf den Tisch kommt - das Projekt hat einen prima Beigeschmack. "Zum einen fördern wir so die Kommunikation zwischen den Jugendlichen unterschiedlicher Nationalität und Herkunft sowie ihre soziale Kompetenz", erklärt Hiltrud Schröder, "Zum anderen lernen die Jugendlichen so auch mal andere Jugendeinrichtungen im Stadtbezirk kennen."

Dialog fördern

Außerdem soll das ambitionierte Projekt, das von der Sparkasse und dem Kulturbüro finanziell unterstützt wird, den Dialog zwischen den Generationen fördern.

Am 30. November wird der Sieger gekürt. Und kräftig gefeiert. Und Hiltrud Schröder hält auch eine Fortsetzung des Projektes für möglich, z.B. durch die Herausgabe eines Kochbuches mit Rezepten des perfekten Jugend-Dinners.

Lesen Sie jetzt