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Die Talfahrt ist vorüber

In vielen heimischen Baubetrieben herrscht Optimismus. Grund: Die Firmen gehen mit einem guten Auftragspolster in das auftragsschwächere Winterhalbjahr.

07.12.2007

Die Talfahrt ist vorüber

Es gebe gute Chancen, dass der Aufschwung ungeachtet der gesamtwirtschaftlichen Risiken über die Jahreswende hinweg trage, sagte Beate Wiemann (Foto), Geschäftsführerin des Bauindustrieverbandes NRW, gegenüber unserer Zeitung. "Wir halten ein Umsatzplus für 2008 von zwei bis drei Prozent für möglich." Auch wenn man das Tal der Tränen wohl auf absehbare Zeit durchschritten habe, müssten sich die Unternehmen trotz der insgesamt positiven Umsatzerwartungen für das kommende Jahr weiter in sehr schwierigen Marktbedingungen behaupten.

Vor allem der Wirtschaftsbau trage die Konjunktur. Immer mehr Firmen würden in neue Gebäude investierten. Der Wohnungsbau leide dagegen immer noch unter den Spätfolgen der Sonderkonjunktur 2006. "Es war vorherzusehen, dass es im Wohnungsbau nach den Vorzieheffekten des vergangenen Jahres zu einer Abschwächung kommen wird.

Eigenheimzulage

Das Auslaufen der Eigenheimzulage und vor allem die bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung hatte viele private Häuslebauer dazu veranlasst, ihre Projekte ins Jahr 2006 vorzuziehen.

Doch auch die drastisch gestiegenen Baupreise hätten den Wohnungsbau vor Ort einbrechen lassen. "Die Preise für einige Baumaterialien wie Stahl oder Dämmstoffe haben sich wegen der gestiegenen Nachfrage schmerzlich erhöht." Und das Problem der Branche sei, dass Käufer gefunden werden müssen, die die Immobilien trotz der höheren Preise bezahlen könnten. ar

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