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Die selbe Prozedur wie jeden Abend

30.12.2007

Die selbe Prozedur wie jeden Abend

Es gab ein kleines Ritual zwischen Prof. Richard Braun und Bodo Harenberg, den beiden Initiatoren der drei Festivals "The Next Generation", das an das Silvester-Ritual aus "Dinner for one" erinnert: Nach jedem der 114 Konzerte, die zwischen dem 18.2. 2001 und 16.12.2007 stattgefunden haben, hat Prof. Braun Bodo Harenberg gefragt "Und, fanden Sie dieses Konzert wieder besser als das beim letzten Mal?" - "Ja, es war wieder besser als das letzte Mal", hat der Verleger stets geantwortet. - Die selbe Prozedur wie jeden Abend.

Star-Parade

Etwas Wahrheit steckt in dem Ritual: Es gab keine Flops - eine Seltenheit im Konzertbetrieb. Die drei Programmbücher stehen als wichtige Nachschlagewerke in den künstlerischen Betriebsbüros vieler großer Konzerthäuser auf der ganzen Welt - auch in dem des Konzerthauses Dortmund, wo sich die Harenberg-Künstler nun die Klinke in die Hand geben.

Dies sind unsere Top 10 der mehr als 300 Musiker in alphabetischer Reihenfolge:

Renaud Capucon (Geiger, 31) spielte am 19.2.01 bei Harenberg. Inzwischen ist er Exklusivkünstler des Konzerthauses, Echo-Klassik-Preisträger und hat mit allen führenden Orchester gespielt.

Julia Fischer (Geigerin, 24) war am 22.5.05 zu Gast und gilt als Nachfolgerin von Anne Sophie Mutter. Sie ist an der Hochschule für Musik in Frankfurt am Main seit 2006 jüngste Professorin in Deutschland, ebenfalls Echo-Klassik-Preisträgerin und ein weltweit gefragter Violinstar.

Sol Gabetta (Cellistin, 26) spielte am 16.2.05 bei Harenberg. Sie war beim Echo 2007 Instrumentalistin des Jahres, hat in Basel ein eigenes Festival initiiert. Auf den großen Bühnen feiert sie das Publikum als "Fee mit dem Cello als Zauberstab".

David Garrett (Geiger, 27) war am 25.10.07 der Paradiesvogel des Festivals. Er stürmt mit seiner CD weltweit Klassik- und Popcharts, wird im TV und auf Konzertbühnen als Superstar gefeiert.

Daniel Hope (Geiger, 33) war noch ein Geheimtipp als er am 3.5.01 kam. Inzwischen ist er einer der führenden Geiger seiner Generation und auch Echo-Preisträger. Gerade macht er auch als Buchautor von sich reden.

Daniel Müller-Schott (Cellist, 31) war am 19.11.05 zu Gast. Er ist jetzt auf allen renommierten Konzertpodien zu Gast und Kammermusikpartner von Anne-Sophie Mutter.

Julian Rachlin (Geiger und Bratschist, 33) war schon ein schillernder Star als er am 3.5.02 kam. Pultstars aller großen Orchester arbeiten mit ihm zusammen. Und auch als Kammermusiker füllt er große Häuser.

Lisa de la Salle (Pianistin, 29) stand noch vor ihrer Weltkarriere als sie am 12.9.04 das 2. Festival eröffnete. Eine Ausnahme-Virtuosin ist aus ihr geworden, die im Herbst im Konzerthaus mit Liszt das Publikum zu Ovationen hinriss.

Arcadi Volodos (Pianist, 35) war am 18.2.01 erster Künstler der Festivals. Inzwischen ein Superstar, als sanfter Virtuose ein Garant für ausverkaufte Häuser.

Jörg Widmann (Klarinettist und Komponist, 34) hat sich am 28.8.05 auch als Komponist vorgestellt. Viele Preise folgten; heute ist Widmann einer der führenden deutschen Komponisten der jungen Generation und ein imposanter Klarinettist.

Mit Mirjam Contzen (Geigerin, 31), Severin von Eckardtstein (29, Pianist), Kirill Gerstein (Pianist, 28), Ilya Gringolts (Geiger, 25), Martin Grubinger (Schlagwerker, 24), Anna Gourari (Pianistin, 35), Sergei Nakariakov (Trompeter, 30), Niu Niu (Pianist, 10), Emmanuel Pahud (Querflötist, 37), Antti Siirala (Pianist, 28), Baiba Skride (Geigerin, 26), Arabella Steinbacher (Geigerin, 26) und Lars Vogt (Pianist, 37) ließe sich die Liste fortsetzen.

Schöne Erinnerungen

Herausragende Pianisten und Geiger haben bei den Festivals den Ton angegeben. Ein Drittel der Konzerte waren reine Klavierabende. Aber auch Sänger wie Bariton Dietrich Henschel oder Sopranistin Caroline Melzer haben eine große Karriere begonnen. Hervorragende Ensembles wie L'Ornamento, Kuss, Signum, Quatuor Ebène und Minguet haben dem Publikum ebenfalls Sternstunden der Kammermusik beschert.

Es macht stolz, diese Künstler in den frühen Jahren ihrer Karriere so nah, in dem kleinen Amphisaal erlebt zu haben. Das Publikum wird sich an die intimen Festival-Konzerte bei vielen großen Abenden in den Konzerthäusern erinnern. Julia Gaß

Die selbe Prozedur wie jeden Abend

Die selbe Prozedur wie jeden Abend

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