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Dortmund muss am Image feilen

17.01.2008

Frage: Was haben Dortmund, Paris, München oder Shanghai bei aller Unterschiedlichkeit gemeinsam? Antwort: Im industriellen Bereich sind sie geschrumpft, das macht ihnen Sorgen. Wie man diesem Prozess begegnen kann, das ist Thema der Konferenz "Zukunftsstandorte im Vergleich", die bis heute im Kongresszentrum Westfalenhallen stattfindet. Sie präsentierte die Ergebnisse einer Studie des European Institute for Comparative Urban Research (EURICUR) zu acht weltweiten Produktionsstandorten.

"Zwar verlegen viele Unternehmen Teile der Produktion nach Osteuropa oder Asien", so Prof. Dr. Leo van den Berg, Direktor des Euricur. "Andere wichtige Bereiche, wie etwa die Forschung und Entwicklung, werden den europäischen Städten aber nicht zwangsläufig ebenfalls verloren gehen." Für die etablierten Produktionsstandorte werde es künftig darum gehen, in die Lebensqualität vor Ort zu investierten und verstärkt hochqualifizierte, junge Menschen anzuziehen - und damit auch in Zukunft im Wettbewerb zu bestehen. Gerade alte Industrieregionen wie Dortmund müssten an ihrem Image arbeiten. Die Studie empfiehlt den untersuchten Städten u.a., verstärkt strategische Allianzen außerhalb ihrer Stadtgrenzen zu suchen. Gelinge dies alles, könnten diese Standorte von der Globalisierung profitieren.

Wirtschaftsförderer Udo Mager sieht Dortmund insgesamt auf einem guten Weg, viele Empfehlungen der Studie seien in Dortmund bereits aufgegriffen worden. kiwi

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