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Dortmund will RWE-Anteile halten

DORTMUND Die Stadt denkt auch weiterhin nicht daran, ihre RWE-Aktien zu verkaufen. Mit dieser Feststellung reagiert Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer auf Überlegungen der Landesregierung einen landeseigenen Fonds bei der NRW.Bank zur Übernahme kommunaler RWE-Anteile einzurichten.

von Von Oliver Volmerich

, 02.08.2007
Dortmund will RWE-Anteile halten

Der RWE-Konzern ist in Dortmund mit zwei Führungsgesellschaften und einer Regionalgesellschaft vertreten.

Hintergrund der Überlegungen ist die Finanznot vieler Ruhrgebietskommunen, die viele Kämmerer an den Verkauf ihrer RWE-Anteile denken lässt. Bislang beträgt der kommunale Anteil an Deutschlands zweitgrößtem Energiekonzern 30 Prozent  - und damit als Garant gegen eine mögliche "feindliche Übernahme". Alternative wäre ein Fonds, der die Anteile der klammen Kommunen übernehmen könnte.

Sollte es dazu kommen, würde der Dortmunder 3,6-Prozent-Anteil aber wohl nicht einfließen. Dies sei für die Stadt "wirtschaftlich unsinng", meint OB Langemeyer, der für die kommunalen Aktionäre auch im RWE-Aufsichtsrat sitzt.

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