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Dortmunder fährt ohne Führerschein: Unfall mit fünf Verletzten

Unfall auf der B236 in Schwerte

Er missachtete eine rote Ampel, war wohl zu schnell unterwegs und besitzt keinen Führerschein: Ein 28-jähriger Dortmunder hat am frühen Sonntagmorgen einen heftigen Unfall mit fünf - teils schwer - Verletzten auf der B236 in Schwerte verursacht.

SCHWERTE/DORTMUND

, 04.03.2018
Dortmunder fährt ohne Führerschein: Unfall mit fünf Verletzten

Bei einem schweren Unfall kollidierten in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwei Autos auf der Hörder Straße in Schwerte. Die Feuerwehr trennte bei einem der Autos das Dach ab, um die Verletzten von der Rückbank zu bergen. © Feuerwehr Schwerte

Zu dem Unfall kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 3.20 Uhr in Schwerte: Der 28-jährige Dortmunder war mit seinem Auto auf der B236 in Richtung Dortmund unterwegs. Nach Polizeiangaben ignorierte er an der Kreuzung Am Eckey eine rote Ampel und fuhr über die Kreuzung. In diesem Moment wollte eine Schwerterin (35) mit ihrem Wagen, in dem drei weitere Menschen mitfuhren, bei Grün in die Kreuzung fahren. Die beiden Autos prallten zusammen.

Schwere Verletzungen durch hohe Geschwindigkeit

Der Aufprall war sehr heftig, so der diensthabende Einsatzleiter der Schwerter Feuerwehr, Stephan Dörnbrack: „Aufgrund der hohen Geschwindigkeit, vermutlich war der Wagen auf der B236 mit etwa 80 km/h unterwegs, waren die Fahrzeuginsassen entsprechend schwer verletzt.“

Der 28-jährige Dortmunder wurde schwer verletzt mit dem Krankenwagen abtransportiert. Dort wurden ihm Blutproben entnommen, da der Verdacht auf Alkohol- und Drogenmissbrauch besteht, so die Polizei. Zudem habe der Dortmunder keinen gültigen Führerschein.

Feuerwehr trennte Autodach ab

Die Schwerterin und ihr Beifahrer wurden leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Noch schlimmer traf es ihre Mitfahrer auf der Rückbank: Der Schwerter (39) und die Hagenerin (31) wurden schwer verletzt. „Um die beiden Verletzten möglichst schonend bergen zu können, haben wir uns entschieden, das Dach des Fahrzeugs abzutrennen“, so Dörnbrack.

Besonderes Glück habe der 39-jährige Schwerter gehabt: „Durch den starken Aufprall war der Wagen auf der Seite 30 bis 40 Zentimeter nach innen verbogen“, sagte Dörnbrack. Auch diese beiden Verletzten wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

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