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Doze sagt sinnfreiem HipHop den Kampf an

29.08.2007

Nach zehn Jahren Solo-Abstinenz ist er zurück - Doze, Dortmunder HipHop-Legende und u.a. Teil von Too Strong. Und er nimmt den musikalischen Kampf gegen die Amerikanisierung ohne inhaltliche Themen in der deutschen Rap-Landschaft auf. Weg von Texten unter der Gürtellinie, hin zu Aussagen.

Die neue CD "Dozewriter" spiegelt diesen Anspruch wieder. In dem sehr persönlichen Album von Doze (alias Michael Fritze) erkennt man inhaltliche Themen, Scratches und keine überflüssigen Instrumental-Skits oder langweiliges Comedy-Gequatsche. Zudem ist Dozewriter komplett in Eigenregie entstanden: Aufnahmen, Produktion, Design, kein Vertrieb und ohne Label. Ungewöhnlich für die heutige Zeit, aber genau deswegen sehr individuell und persönlich.

Der Name ist durch eine Umfrage auf seiner Homepage entstanden. Die Fans waren aufgefordert, Vorschläge einzureichen. Viele weitere Vorschläge sind versteckt bei Cover- und CD-Gestaltung eingeflossen. Musikalisch und textlich bekommt man ein breites Spektrum geboten, wobei es ihm wichtig ist, Kontroversen aufzuzeigen. Nach einem Rammstein Cover-Projekt Anfang 2007 ist in "Iron City" - einem Song über Dortmund - eine E-Gitarre zu hören, während das Intro "Stille" - geschrieben von seiner Frau - musikalisch The Roughtones zuzuordnen ist.

Inhaltlich paaren sich Arbeit, Liebe, Sucht, Familie, Krankheit und Begierde mit Beats bekannter Gastmusiker wie AtomOne oder Shocking Murray. Während er in "Wasser" tiefgründig über das Lebenselixier philosophiert und "Durst nach dir" ein zweideutiges Liebeswerk darstellt, ist "Mission" das persönlichste Lied. Es handelt von ihm als Musiker und die Aufgabe, weiter die Rap-Kultur zu repräsentieren - nicht im Internet, sondern auf der Straße und bei Konzerten, um junge Menschen zu erreichen.

Das Release-Konzert findet am 8.9. ab 21 Uhr im Bakuda-Club, Weißenburgerstraße statt. www.puredoze.de

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