Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Dünne Haut odda Ausrede-Engpass

12.10.2007

Hömma, Fritz, mein Schwagga aussem Rathaus erzählte mir dat es da diese Woche total nervös zur Sache gegangen wär wegene Bargeldaffäre und den allgemeinen Zuständen im OB-Büro.

Da gibtet Vermutungen von höchster Stelle dat dat da woll nich nur eine Person klebrige Finger beim Bargeldkontakt hatte und ein anderer Mitarbeiter verlor schon grabschtechnisch beim Anblick von jede Olle die Fingerkontrolle.

Jedenfalls muss es im OB-Büro ziemlich flott abgehen und sowat wie ne Aufsicht scheint es bei den frivolen Verhältnissen da nich zu geben. Zu allem Übbafluss hat der OB jetz noch ein neues Fass aufgemacht und seinen Parteivorsitzenden öffentlich der Lüge bezichticht. Nu iss dat inne Politik ja eigentlich ganz normal dat man sich die Wahrheiten schomma so zurecht biegt wie man sie grade braucht denn die Sprache der Politiker iss sowieso nur ne Abwandlung von Angler- odda Jägerlatein mit ne Prise Seemannsgarn gemixt und hübsch verpackt in Augenwischerei und Lippenbekenntnisse.

Abba jemand innem kleinen Städtchen wie unseres so medienwirksam als Lügner annen Pranger zu nageln zeugt entweder vonne dünne Haut odda akuten Ausredenengpass. Ne Lüge iss ja in Wirklichkeit sonne Art Dienstleistung die einem ein anderer dann abkaufen soll und auch hier gilt dat Prinzip dat der Kunde König iss und man sollte sich dabei wenigstens mental vor seinem Abnehmer verbeugen.

Dat iss im Innenverhältnis Drabig Langemeyer bekannterweise schomma garantiert nich gegeben denn beide stricken im politischen Tagewerk ja nach dem gleichen Muster dat sie wenn sie selber nich mehr durchblicken automatisch glauben dat der andere es erst recht nicht schnallen wird.

Hömma, Fritz, trotzdem glaubich dat beide mit dem wat sie tun und sagen es ehrlich meinen. Abba nur mit sich selbst. Prost.

Lesen Sie jetzt