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EHC verliert knapp - Aufruhr in der Overtime

Eishockey-Oberliga

DORTMUND Es war eine furiose Aufholjagd der „Elche“ – doch am Ende wurde es keine Geschichte über Helden in blau-roten Trikots, sondern über einen Mann in Schwarz-Weiß.

von Von Benjamin Blum

, 06.04.2010
EHC verliert knapp - Aufruhr in der Overtime

Glücklos: Der EHC unterlag Peiting in der Overtime.

Referee Marc Müller übersah in der Verlängerung einen Wechselfehler, der den Gästen einen Vorteil verschaffte: Ein gerade eingewechselter Peitinger brachte den Puck vor das Tor, obwohl seine ausgewechselten Mitspieler noch auf dem Eis waren. In der anschließenden Situation erzielte Mario Kögler den Siegtreffer zum 4:3 aus bayerischer Sicht (67.). Dabei hatte es gut für die „Elche“ begonnen: Nach ihrem 3:2-Auswärtssieg am Karsamstag zeigten die Gastgeber, dass sie den ersten Heimsieg gegen Peiting erkämpfen wollten. Der EHC drückte sich oft erfolgreich ins Angriffsdrittel und schnürte die Gäste ein. Obwohl sich Peiting immer häufiger aus der Defensive löste, erzielte Ryan Martens das 1:0 (20.).

Im zweiten Drittel zeigten die Peitinger dann ihre Nervenstärke: Erst glich Martin Schweiger aus (32.), dann nutzten die Bayern eine 5:3-Überzahl konsequent zu Toren durch Stenzel und Fröhlich (34./35.) – 1:3, der EHC schien nun geschlagen. In der Schlussphase riss Dortmund das Ruder noch einmal herum: Nils Sondermann traf in Unterzahl (55.), Vitali Stähle sorgte für kollektiven Jubel, als er in der letzten Minute zum 3:3 ausglich. Die Zuschauer feuerten ihre Mannschaft nun frenetisch an – doch nach der folgenschweren Fehlentscheidung von Schiedsrichter Müller schlug die Euphorie in Frust um. Auch auf dem Eis ließen die Dortmunder Spieler ihrem Zorn freien Lauf, sodass sich Alexander Janzen und Jake Brenk noch Spieldauer-Disziplinarstrafen und damit eine Sperre für das nächste Duell am kommenden Freitag in Peiting einhandelten.  

 

  • Das vierte Spiel findet am Freitag, 9. April, um 20 Uhr in Peiting statt.