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Ein Besuch bei den Aufbauarbeiten

Mayday

DORTMUND Eine Mayday der Superlative erwartet die Besucher am Freitag in den Westfalenhallen. Rund 25.000 Liebhaber elektronischer Musik werden erwartet. An Technik haben die Veranstalter übrigens nicht gespart, wie ein Rundgang durch die vier Hallen zeigte.

von Von Katharina Pfeifle

, 29.04.2010

"Massiv" ist das Lieblingswort von Produktionsleiter Ingo Böder bei der Besichtigung der Aufbaumaßnahmen zur 19. Mayday in Dortmund. Seit Dienstag arbeiten rund 200 Profis an dem Aufbau der Technik - bis Donnerstagnacht ist die komplette Technik bertriebsbereit. Danach geht es für die rund 20 Mitarbeiter des Front Of House ans Programmieren der Lichtshow. In den insgesamt vier Hallen bekommen sämtliche Spielarten der elektronischen Musik ihr Plätzchen.

Der größte Aufwand wird in der Westfalenhalle 1 betrieben, die sich für den 30. April in die "Arena" verwandelt. Als besonderes Gimmick können die DJs in diesem Jahr Teile der Lichtshow selbst bestimmen: Mit einem Joystick lassen sich einzelne Blinder, Lichtspots und anderes angepasst an die Musik durchs Publikum fahren. Weiter sorgen 22 Lasersysteme, Pyroshow, 40 LED-Kreise, die sich an vier Standpunkten in der Halle unabhängig voneinander bewegen können, 400 Moving Lights und einiges mehr für eine gigantische Lichtshow. "Massiv" auch die überdimensionale Rückwand mit dem Mayday-Logo, das durch einen LED-Rand und 60 eingebaute Moving Lights mehrdimensional wirken soll. Die Kosten allein für die Technik in der „Arena“ belaufen sich auf einen sechsstelligen Betrag.

Eine eher plüschige und heimelige Atmosphäre herrscht im "Mixery-Casino", dem House-Floor, den unter anderem Tom Novy bespielen wird. Krach und Krawall sind dagegen in der "Factory" angesagt. "Hier spielt alles mit 'Hard' im Namen", erklärt Böder. "Hardstyle, Hardtechno, Hardcore. Gefragt ist ein klarer, heftiger, lauter Ton." Blitze, Strobos, Blinder sorgen für den harten Industrial-Flair. 60 Plasmas, die alle einzeln ansteuerbar sind und auf denen von links nach rechts oder von oben nach unten Filme abgespielt werden können, sind das Highlight der Techno-Halle "Empire". Gleichzeitig sorgen rund 70 Moving Lights über den Köpfen der Besucher für Lichteffekte. Wer nicht mehr stehen kann, wippt auf der Tribüne im hinteren Bereich der Halle Sven Väth oder Carl Cox mit. "Die Katastrophe wäre, wenn am Freitag um 18 Uhr ein Stromausfall ganz Dortmund lahm legen würde", lacht Ingo Böder. "Ansonsten sind wir für alles gerüstet - da kann nichts passieren."

  • Einlass ist Freitagabend ab 18 Uhr; getanzt werden darf bis 9 Uhr am nächsten Morgen. Es legen rund 70 nationale und internationale Künstler auf. Karten sind noch an der Abendkasse erhältlich.
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