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Ein Blick in die Zukunft

20.08.2007

Womit alle bereits gerechnet hatten, liegt seit vergangener Woche schriftlich vor: Es wird keine Landesfördermittel für Offene Ganztagsschulen (OGS) in Dortmund geben. Stattdessen versucht die Stadt, die für die Um- und Neubauten benötigten zwei Mio. zusammenzutragen.

"Bis November ist die entsprechende Ratsvorlage fertig", sagt Klaus Burkholz, Leiter des Familienprojekts. Der Schulbetrieb in den betroffenen Einrichtungen sei dessen ungeachtet angelaufen: "Unterm Strich ist alles hervorragend."

Zum Schuljahr 2007/08 bieten 80 Grundschulen (von 93) und 12 Förderschulen insgesamt 7000 Ganztagesplätze an. "Dies war die wichtigste Schulreform der letzten Jahrzehnte", freut sich Hermann Diekneite, Vorsitzender des Schulausschusses. Die soziale Dimension sei beispielhaft: Wer in der Schule zu Mittag essen wolle, könne dies tun. "Die Träger fangen die Kosten durch Spenden auf." Vom Vorschlag des NRW-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU), das Mittagessen aus einem Landesfördertopf zu bezahlen, hält der SPD-Ratsherr freilich nichts: "Das Geld würde schon für den bürokratischen Aufwand draufgehen." Er bevorzuge eine Pauschale, ähnlich der Klinikförderung, die den Schulen pro Jahr zu Verfügung gestellt wird.

Immerhin: Die aktuelle OGS ist für Diekneite ein "Schritt hin zur verbindlichen Ganztagsschule in Deutschland". Wie diese Schule aussehen könnte, ist bereits jetzt im Internet zu sehen: Ein Kamerateam begleitet Schüler, Lehrer und Eltern durch den Alltag an der Petri- und der Graf Konrad-Grundschule. Der Film steht auf der Webseite des Familienprojekts bereit.

Gleichzeitig stellte die Stadt den Bericht "Offene Ganztagsschulen in Dortmund" vor. Darin wird das Projekt von der Idee über die Förderung bis hin zur Zusammenarbeit zwischen Schulen und freien Trägern beschrieben. Das wenig überraschende Fazit: "Die offene Ganztagsschule ist ein Gewinn für uns alle." dac www.familienprojekt.dortmund.de

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