Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ein Feuerwerk aus großen Musical-Hits

28.12.2007

Fast schon eine schöne kleine Tradition ist es, dass Musicaltänzer- und Sänger kurz vor Silvester in der Westfalenhalle ein Feuerwerk der mitreißendsten Nummern aus Tanzmusicals zünden, die Kult geworden sind.

Und die von den Ruhr Nachrichten präsentierte "Magic Night Of Dancing Musicals" am Donnerstagabend in der Halle 3A war noch spritziger, besser getanzt und gesungen als die im vergangenen Jahr.

Einen Querschnitt durch 50 Jahre Tanzmusicals - von Grease bis zum neuen Boney M.-Musical, von ABBAs Dancing Queen bis zur Rockband Queen - bot die Company mit einer Band und 13 guten Solisten. In Petticoats wirbelten die Darsteller in Grease über die Bühne, und dort sorgte der John Travolta der Gruppe auch für die erste richtig gute Stimmung im Publikum.

Originell und munter haben Choreograph Maria Mariano und Regisseur Klaus Seiffert die zweistündige Show inszeniert - mit neonschrillen "Marmelade"-Mädchen aus "Moulin Rouge", einem spacig-silbernen "Daddy Cool" von Boney M. und netten Rokoko-Rockern im Amadeus-Musical zu den Hits von Falco. Nur der Frank'n'Furter aus der "Rocky Horror Show" war ein bisschen zu tuntig.

Mit aufwändigen Kostümen reist die Gruppe, die bunte Hippie-Zeiten in "Hair" ausgelassen aufleben ließ und in den Hits aus "Dirty Dancing" und "Fame", dem DSDS der Balletttänzer, ausgezeichnete Tanz-Solistinnen auf die Bühne brachte. Da profitierte die Show davon, dass die Darsteller alle in den solistischen Rollen dieser Musicals schon auf anderen Bühnen gestanden haben.

Viel Stimmung brachten auch die mit viel Tempo choreografierten Ensemble-Szenen auf die Bühne: die Schwestern aus "Sister Act", die "Blues Brothers" und die Disko-Königinnen, die an diesem Donnerstag für viel "Saturday Night Fever" sorgten.

Und auch an den Moderationen, die im vergangenen Jahr noch etwas zäh und albern waren, hat die Company gefeilt. JG

Lesen Sie jetzt