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"Ein Glücksfall" fürs U

Einladend, pragmatisch, gut - so präsentiert sich der Siegerentwurf für die Plätze des "Dortmunder U" . Stein und grüne, linsenförmigen Baum-Inseln, umrahmt von Sitz-Kanten aus Sichtbeton, setzen das neue Kreativzentrum in Szene - entworfen von einer kleinen Büro-Arbeitsgemeinschaft vom Niederrhein.

07.03.2008

"Ein Glücksfall" fürs U

<p>Stadtdirektor Ullrich Sierau zeigt auf der Karte die neu entstehenden Vorplätze , die das U-Areal ins Szene setzen sollen .</p>

"Der Entwurf ist ein Glücksfall", schwärmte der Vorsitzende des siebenköpfigen Preisgerichts, Prof. Gerd Aufmkolk, renommierter Landschaftsarchitekt aus Nürnberg.

18 Arbeitsgemeinschaften aus Architekten/Stadtplanern und Landschaftsarchitekten reichten ihre Arbeiten für den begrenzten Realisierungswettbewerb ein. Die Jury entschied sich einstimmig, den mit 12 000 dotierten 1. Preis der Arbeitsgemeinschaft Hermanns (Landschaftsarchitekten) und Caspari (Architekturbüro) aus Niederkrüchten zuzusprechen.

Zur Begründung heißt es, der Entwurf füge sich "pragmatisch und sinnvoll in das in der Auslobung vorgegebene Städtebaukonzept ein" und entwickele es an den richtigen Stellen logisch weiter.

Wie berichtet kommt die Straßenbahn am 27. April unter die Erde. Einen Tag später beginnt der Ausbau des Boulevard Kampstraße. Die Rheinische Straße wird vor dem U-Gelände verschwenkt, die Brinkhoffstraße abgeknickt, so dass zwei neue Plätze östlich des Turms sowie des Büro- und Verwaltungsgebäudes entstehen, die es an die City heranzuführen gilt.

Im Siegerentwurf führt eine Fußgängerbrücke über die abgeknickte Brinkhoffstraße vom kleineren Platz unter dem U zum Königswall in Richtung Schmiedingstraße und sichert gleichzeitig die fußläufige Anbindung an den Bahnhof.

Ein weiterer "Eingang" ist vom Platz von Buffalo zur Kampstraße vorgesehen. Überzeugend war auch die unterschiedliche Gestaltung der beiden insgesamt fast einen Hektar umfassenden Plätze in Stein und Grün.

Für Prof. Aufmkolk werden das Plätze von internationalem Niveau, und trotzdem sei alles mit angemessenem Aufwand herzustellen. Rund 2 Mio. wird die Herrichtung kosten, das Land habe Fördermittel auch für die Vorplätze des U-Turms in Aussicht, sagte Stadtdirektor Ullrich Sierau. ko

Die 18 eingereichten Entwürfe gingen in der Gestaltung sehr weit auseinander - von starrend monumental bis sehr grün. Der 2. Platz ging an die Dortmunder Architekten Schröder, Schulte-Ladbeck mit dem Landschaftsarchitekturbüro RMP Lenzen aus Bonn. Auf Platz 3 kam das Büro bbzl böhm benfer zahiri, Landschaften und Städtebau, aus Berlin.

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