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Ein Gymnasiast darf für einen Tag Annington leiten

28.08.2007

Kirchlinde Einmal Chef sein. Ein Unternehmen führen. Eine(r) der 2008er Abiturienten des Kirchlinder Bert-Brecht-Gymnasiums (BBG) wird diese Chance bekommen. Er oder sie wird einen Tag lang auf dem Chefsessel des größten Wohnungsunternehmens Deutschlands sitzen: der Deutschen Annington.

Der derzeitige Inhaber der Chefposition, Wijnand Donkers, gab 14 Schülerinnen und Schülern des Grundkurses Sozialwissenschaften der Jahrgangsstufe 13 gestern schon mal Einblicke in seinen Arbeitsalltag und in sein Leben. Als er die Schule nämlich im Rahmen der Aktion "Chef für 1 Tag" besuchte. Das BBG ist eine von bundesweit elf Schulen, die unter 300 Bewerbern ausgewählt wurden, einen Top-Manager zu empfangen. Die Aktion ist eine Initiative der Stiftung Lesen, der Personalberatung Ray & Berndtson und Focus-Money. Die Schüler hatten sich schon vorbereitet, über Donkers´ Karriere recherchiert und ließen sich nicht lange bitten, um Wijnand Donkers zu befragen. "Wie lang ist Ihr Arbeitstag?" Antwort: "Meine kleine Tochter Sophie fragt mich immer am Telefon, wann ich denn endlich nach Hause komme." So viel zum Privatleben. Der Manager sagte aber auch: "Die Mitarbeiter eines Unternehmens sollen sich organisieren, damit es in die Umstände passt, in denen sie leben. Das Unternehmen sollte die Strukturen schaffen, damit das möglich ist." Nächste Frage: "Wieviel verdienen Sie?" Antwort: "Zu wenig." Gelächter. Zusatzantwort: "Ich habe ein Festgehalt, zu dem noch der eine oder andere Bonus kommt. Der größte Teil meines Gehalts ist variabel." Er plädiere für leistungsorientierte Verträge.

Kontakte

Die Gymnasiasten waren interessiert, hakten nach. Sie erfüllten damit auch die Erwartungen der Macher von "Chef für 1 Tag". Sie sollten begierig sein, an der Aktion teilzunehmen. Die Schüler hatten sichtlich Spaß an der Begegnung mit dem Chef des Unternehmens, dass allein in Dortmund einen Wohnungsbestand von 50 000 hat. Sie waren sich aber auch der Bedeutung eines solchen Treffens bewusst. Alexander Kerst: "Man macht sich ja Gedanken, was nach dem Abitur kommt. Eine solche Begegnung ist eine Riesenerfahrung. Und vielleicht entstehen ja Kontakte, die man nutzen kann."

Am 8. und 9. September weilt der Grundkurs in Frankfurt. Dann wird auch "gecastet", wer für einen Tag auf dem Chefsessel der deutschen Annington sitzen darf. Bre

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