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Ein Haus für Kunst und Künstler

11.01.2008

Irgendwann, früher, hat er studiert, wo er nun arbeitet: In dem Haus am Sunderweg 1, das heute als Künstlerhaus bekannt ist, übte Willi Otremba als Student der Werkkunstschule das Aktzeichnen. 1983 stellte die Stadt das Gebäude einigen Künstlern zur Verfügung, die dort selbst verwaltet arbeiten und Ausstellungen auf die Beine stellen wollten. Am Sonntag feiert das Künstlerhaus seinen 25. Geburtstag - noch immer selbstverwaltet, noch immer Arbeitsplatz für Künstler aller Sparten. Und Willi Otremba ist ihr Vorsitzender.

Installationskünstlerin Nina Glockner (26) und Fotograf Jens Sundheim (37) sind die neuesten - und jüngsten - Mitglieder im Künstlerhaus. Die Mitgliedschaft, um die sie sich bewerben mussten, bedeutet für sie nicht nur begehrten Atelierraum, sondern auch die Verpflichtung, mitzuarbeiten - die Ausstellungen zeitgenössischer Kunst werden abwechselnd von den Mitgliedern kuratiert. 18 Künstler arbeiten zurzeit im blau gestrichenen Altbau, einige wohnen sogar darin.

Zum Geburtstag wünschen sich Otremba und Geschäftsführer Peter Schmieder vor allem Schönheitskorrekturen: ein neuer Anstrich soll die Schmierereien an der Fassade, ein neuer Fußboden die 1950er-Jahre-Atmosphäre bekämpfen. Was dennoch in den Jahren geschafft wurde, zeigen historische Fotos, die am Sonntag, dem Jubiläumstag, im Künstlerhaus ausgestellt werden. Außerdem wird der Katalog "Stretching a point" vorgestellt, der drei wichtige Ausstellungen der vergangenen zwei Jahre vorstellt und damit einen guten Einblick in die Arbeit des Künstlerhauses gibt. pin

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