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Ein Prosit aufs dreifache B

Die ersten Gäste konnten sich noch einen Sitzplatz ergattern. Dann aber strömten immer mehr in den Raum, der schließlich fast aus allen Nähten platzte.

24.08.2007

Im Bernhard-März-Haus am Borsigplatz, einer Einrichtung der Caritas, kamen gestern Verantwortliche und Gäste anlässlich des 10. Geburtstages zusammen. "Ein Grund zum Feiern", meint nicht nur Geschäftsführer Georg Rupa.

Das Haus, das in eine ehemalige Kokosweberei eingezogen ist, "stützte sich am Anfang auf zwei große B's", so Rupa, und er meint damit Beratung und Begegnung. Auch heute noch können sich Einheimische und Migranten in sozialen Fragen in der Einrichtung beraten lassen. Und auch heute noch gibt es dort viele Kurse, Treffen und Kreativangebote, in denen sich die Menschen begegnen und austauschen können.

"Aber im Laufe der Zeit ist noch ein drittes B hinzugekommen", meint Rupa: "Die Beschäftigung!" Mittlerweile gibt es im März-Haus berufsorientierte Maßnahmen, die Jugendlichen und Arbeitslosen helfen sollen, einen Arbeitsplatz zu bekommen. "Das heutige Büfett z.B. haben Jugendliche vorbereitet, die später einmal in die Hotel- und Hauswirtschaft wollen", erklärt der Leiter des Hauses, Christoph Gehrmann, stolz. "Und in unserem Kleider- und Möbelshop können Interessierte Kompetenzen für den Einzelhandel erwerben."

Ein gutes Stichwort, denn die Kleiderkammer, die bis 1997 in der Tiefgarage des Propsteihofes angesiedelt war, zog mit ins März-Haus und wurde dort professionell aufgezogen. Mittlerweile koordiniert die Einrichtung die Betreuung von rund 1600 Kindern an 25 offenen Ganztagsschulen. "Früher haben wir nur Hausaufgabenhilfe angeboten", so Gehrmann. "Heute betreuen 114 Festangestellte und 150 Honorarkräfte die Kinder bis weit in den Nachmittag. Die Schüler können z.B. basteln, und Ausflüge machen. "

Georg Rupa ist sich jedenfalls sicher, "dass das Bernhard-März-Haus in zehn Jahren, sein 20-jähriges Jubiläum feiert."

jus

www.caritas-dortmund.de

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