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Ein grenzüberschreitendes Problem

19.10.2007

Berghofen Ein Freund von großen Begrüßungsreden ist der Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein Westfalen, Oliver Wittke, eh nicht. Und gestern, beim Kurzbesuch im "Freischütz", schon gar nicht - Terminstress. "Wir sollten sofort auf den Punkt kommen", so der Minister. Es ging um die B236, den Ausbau bis zur A1 und die möglichen Verkehrsprobleme nach der Öffnung des Tunnels.

Ein Problem, das den Dortmundern wie Schwertern gleichermaßen unter den Nägeln brennt. Daher machen die CDU-Fraktionen Schwerte, die CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Aplerbeck und die CDU-Ratsfraktion Dortmund in diesem Punkt gemeinsame Sache. Ein schneller Ausbau muss her, denn "jeder Tag in dem es in Richtung Schwerte weitergeht, ist auch wichtig für Dortmund", so Bezirksvorsteher Sascha Mader mit Blick auf die bevorstehende Tunneleröffnung im Frühjahr 2008. Dann befürchten die Bezirksvertreter nämlich eine erhebliche Rückstaugefahr bis nach Berghofen. "Zwar freuen sich dann alle, wenn zur Eröffnung das Bändchen durchgeschnitten wird, aber das ist ja noch längst nicht das Ende."

Die Rechnung "viel Verkehr in Schwerte gleich Rückstau bis Berghofen" wollte Oliver Wittke zwar nicht so recht hinnehmen, eher stellte er für den Ausbau der letzten 1,7 Kilometer (Stadtgrenze bis zur A1) eine schnelle Lösung in Aussicht. Die Planungen seien soweit abgeschlossen und bis zum Jahr 2009 könnte der Anschluss der Bundesstraße an die Autobahn fertig gestellt sein.

Die Dortmunder Politiker registrierten es mit Freude und der Herr Minister hatte es eilig. Ab zum nächsten Termin, eine Tunnelbegehung in Lünen. Mit auf den Weg bekam er aber noch die Einladung zur Eröffnung des Aplerbecker Ortskerns im Mai 2008, die er auch gerne annahm - falls es der stramme Terminkalender zulässt. jöb

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