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Ein krönender Abschluss

LINDENHORST Den Abschluss ihrer Jubiläumswoche zum 25-jährigen Bestehen feierten die AWO-Werkstätten am Sonntag mit einem gut besuchten Tag der offenen Tür.

13.08.2007

Die zahlreichen Besucher bekamen viel zu sehen auf dem Gelände an der Lindenhorster Straße: So bot der soziale Dienst Rundgänge an, die durch die vielen bunten Arbeits- und Beschäftigungsbereiche der behinderten Menschen führten.

Einige Behinderte stellten den Gästen ihre sportliche Leistungsfähigkeit beim Fußball unter Beweis, andere widmeten sich mit viel Hingabe in der Gärtnerei den noch jungen Pflänzchen, die dort in einigen Wochen verkauft werden.

Zum Stöbern lud ein Stand mit Holzspielzeug ein, das aus der Produktion verschiedener Behindertenwerkstätten stammt.

Höhepunkt des Tages war aber die farbenfrohe Modenschau der Näherei im großen Festzelt. Rund 30 Behinderte führten ihre 50 eigens mühsam entworfenen und genähten Modelle stolz vor. Ganz wie bei den Profis schlossen sie die Präsentation mit einem edlen Brautkleid ab und ernteten reichlich Applaus für ihre Arbeit.

Das Zentrum für therapeutisches Reiten aus Lünen - ein Zweitbetrieb der AWO-Werkstätten - stellte mit einer weiteren Attraktion seine Arbeit vor. Es brachte Ponys zum Reiten mit, die Kindern und eingeschränkten Menschen sonst den Zugang zu Tieren und auch Menschen erleichtern sollen.

Franz Stenzel, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Werkstätten, ermöglichte den Gästen, einen interessanten Blick in das Leben von Behinderten in früheren Zeiten zu werfen. Persönlich hatte er die Ausstellung "Bild-Störung" der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen von München nach Dortmund geholt.

Sie demonstrierte, dass es Zeiten wie den Zweiten Weltkrieg gab, in denen Behinderte ein Leben am Rande der Gesellschaft führen mussten und keine Unterstützung fanden. Janina Schlickewei

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