Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ein präziser und schneller Operateur

31.10.2007

Ein neuer Klinikdirektor tritt am 15. November seine Chefarzt-Stelle in der Unfallklinik an der Münsterstraße an, am Standort Nord des Klinikums Dortmund. Die Findungskommission sei im operativen Bereich absolut beeindruckt gewesen von seiner Präzision, seiner Geschwindigkeit und dem hervorragenden Management im OP, meint Manfred Fiedler, Arbeitsdirektor am Klinikum Dortmund.

Dr. Jens-Peter Stahl erhielt die höchsten Weihen unter seinen Mitkandidaten, von denen fünf übrig blieben, die sich durch die Mitglieder der Findungskommission u. a. auf die Finger schauen lassen mussten - an ihren jeweiligen Wirkungsstätten. Dr. Jens-Peter Stahl wirkte überzeugend am Universitätsklinikum Gießen. Der 48-Jährige, verheiratet, zwei Söhne, tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Hans-Ulrich Langendorff an, der sich gestern nach fast 15 Jahren in den Ruhestand verabschiedete. Stahl wird also neuer Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie.

Ein weiterer Aspekt gab den Ausschlag für den Bewerber um den Chefarztposten: "Im Umgang mit Patienten hatten wir den Eindruck, gerade in belastenden Momenten ist er sehr souverän", so der Arbeitsdirektor.

Dr. Stahl freut sich auf Dortmund: "Ich hatte auf eine Klinik gewartet, die mir die Möglichkeit gibt, das zu tun, was ich gelernt habe." Nach seinem Studium in Gießen und Assistenzarzt-Tätigkeiten in Kliniken in Braunfels, Wuppertal und Grevenbroich kehrte er 1990 nach Gießen zurück und war dort in der Klinik für Unfallchirurgie am Universitätsklinikum zunächst als Facharzt, seit 1998 als Leitender Oberarzt tätig. Der Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie erwarb sich zahlreiche Zusatzqualifikationen, z. B. die Zusatzbezeichnung "Handchirurgie", "Notfallmedizin" und "spezielle Unfallchirurgie".

Das Dortmunder Haus betreut jährlich über 3200 stationäre und mehr als 16 000 ambulante Patienten. bö

Lesen Sie jetzt