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Einblicke in die bunte Welt von St. Gabriel

28.08.2007

Brackel Mit einem Tag der offenen Tür hat das Caritas- Wohnhaus St. Gabriel sein zweijähriges Bestehen gefeiert. Alle Besucher konnten bei angenehmen Gesprächen Einblicke in das Leben in der Einrichtung gewinnen.

Seit der Eröffnung 2005 leben 24 Menschen mit geistigen Behinderungen zwischen 18 und 62 Jahren an der Unteren Dahlwiese. Neben der Freizeitgestaltung innerhalb des Hauses durch gemeinsame Grillabende oder einen Pool im Hof werden auch gern Ausflüge unternommen.

Eine Besonderheit bietet das Haus, indem es als erste Einrichtung überhaupt speziell auf die Bedürfnisse der älteren Bewohner eingeht, die nicht mehr in der Lage sind zu arbeiten. So genießen acht Bewohner in St. Gabriel ihr Rentnerleben. "Jeder kann seinen Tag nach den eigenen Vorlieben bestimmen", berichtet Leiterin Anja Bongers. Eine Etage höher in der Wohngruppe zwei leben die anderen 16 Bewohner. Sie alle arbeiten noch und übernehmen Verpackungsarbeiten, stellen Fahrräder her oder sind im Garten- und Landschaftsbau tätig. "Das Arbeiten macht den Bewohnern viel Spaß, und eine Tagesstruktur ist auch sehr wichtig", betont die Leiterin.

Im Gegensatz zu den Rentnern, bei denen man versuche, die noch vorhandenen Fähigkeiten zu erhalten, werde hier sehr viel Wert auf Selbstständigkeit gelegt. Die Fähigkeiten sollen verbessert werden, erklärt Anja Bongers. Ob bunt oder schlicht: auch das Einrichten der Zimmer bleibt den Bewohnern überlassen. Nur Schrank und Bett sind fester Bestandteil der Räume. Sehr gern gewähren die Bewohner Besuchern einen Einblick in ihre Reiche.

St. Gabriel ist eine offene Einrichtung, was nicht nur durch die Offenheit der Räume deutlich wird. jeh

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