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Eine Insel mit 24 Häusern

22.08.2007

Husen Man könnte meinen, man sei auf einer Insel. Einer Insel im Trubel des Dortmunder Stadtklimas. Am Kohlberg heißt die kleine, 24 Häuser und Parteien umfassende Straße in Husen, in der "Nachbarschaftsstreit" ein Fremdwort zu sein scheint.

Seit sieben Jahren feiern die "Kohlberger" gemeinsam, erneuern immer wieder das gute nachbarschaftliche Verhältnis in der 1998 von Harpen gebauten "Siedlung". Davor stand an selber Stelle eine Schrebergartenanlage.

"Dass es uns hier gibt, wissen die meisten gar nicht. Wer guckt schon in eine Sackgasse? Die Leute fragen sich, was es hier schon geben soll", erzählt Günter Zima.

Auch das diesjährige Fest war wieder eine Gemeinschaftsaktion. Jeder trug seinen Teil dazu bei. Für die letztendlich perfekte Umsetzung sorgten aber schließlich die beiden Initiatoren Conny Gnizia und Heike Siebert. "Das ist einfach eine schöne Sache, ein solches Fest. Es festigt die Tradition und schweißt noch mehr zusammen. Die Gemeinschaft bleibt unter sich, eingeladen werden aber auch die Ex-Kohlbacher."

In der Straße ist man stolz auf die 30 Kinder unter 18 Jahren, die ihr Recht innerhalb der Gemeinschaft kennen. Heike Siebert zum Mitspracherecht der Kleinen: "Hier ist ja eine verkehrsberuhigte Zone, und die Kinder spielen ständig auf der Straße. Wenn hier mal ein Auto zu schnell fahren sollte, bekommt der Besitzer einen netten Brief der spielenden Kinder in den Briefkasten."

Das entsprechende Knöllchen sei dann eine Tüte Bonbons. Läm

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