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"Eine leichte Krimi-Ermüdung"

25.10.2007

Dietmar Bär kommt heute in seine Heimatstadt Dortmund. Nicht wegen des BVB, sondern wegen des Buchs: Bär ist prominentester Vorleser während der "Langen Nacht der Bibliotheken". Mit dem Schauspieler sprach RN-Redakteurin Katrin Pinetzki.

Erinnern Sie sich noch an Ihre Schullektüre am Leibniz-Gymnasium?

Bär: Ja, wir haben "Doktor Faustus" von Thomas Mann gelesen, und "Deutschstunde" von Siegfried Lenz. Deutsch war mein Lieblingsfach, Lenz hat mich sehr beeindruckt. Ein Buch, das jeder im Regal stehen haben sollte!

Was lesen Sie gerade?

Bär: Zurzeit ein wunderbares Jugendbuch über einen Torwart, das ich demnächst als Hörbuch einlese: "Keeper" von Mal Peet. Das sollte auch bei Roman Weidenfeller im Regal stehen. Ansonsten liegt Martin Mosebach auf meinem Nachttisch. Manche Bücher wie die ersten drei Harry-Potter-Bände lese ich schnell hintereinander weg, vor allem während der Wartezeiten beim Drehen. Harry Potter 7 muss allerdings noch warten, erst kommt mein neues Tatort-Drehbuch ...

Können Sie Krimis noch sehen?

Bär: Klar, vor allem die von Hakan Nesser. Auch Jacques Berndorf finde ich hervorragend. Seine Eifel-Krimis haben mich dazu verleitet, mir die Region anzuschauen. Aber inzwischen gibt es eine leichte Krimi-Ermüdung. Zuletzt hat mich "Der Wolkenatlas" von David Mitchell begeistert, und das ist kein Krimi. Die Stilistik finde ich sehr spannend. Als Schauspieler achtet man vielleicht stärker auf Sprache.

Was liest Tatort-Kommissar Freddy Schenk?

Bär: Sachbücher über Oldtimer oder Bildbände über die Straßen der USA. Und jetzt verrate ich ein Geheimnis: Bald wird er Bücher zur Aufzucht und Pflege von Kleinkindern lesen. So etwas wie "Endlich Großvater - was jetzt?"

Dietmar Bär liest heute auf Einladung der PSD Bank Rhein-Ruhr. Außerdem lesen Gabriella Wollenhaupt, Beate Sauer, Horst Eckert (19-22 Uhr).

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