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Eine überzeugte Westfälin

29.10.2007

Nein. Echte Dortmunderin ist sie nicht - wie man ihrem rollenden R noch heute anmerkt. Trotzdem wurde aus Marianne Wendzinski eine überzeugte und überzeugenden Dortmunderin und zeitweise sogar die "oberste Westfälin". Heute feiert die ehemalige Bürgermeisterin ihren 70. Geburtstag.

Im fränkischen Fürth wurde Marianne Wendzinski 1937 geboren. Nach ihrem Umzug nach Dortmund wurde die Sozialdemokratin 1975 Mitglied des Rates, übernahm später den Vorsitz in verschiedenen Ausschüssen - etwa im Kinder- und Jugendhilfe-Ausschuss und im Verkehrs- und Bau-Ausschuss. 1989 wurde sie erstmals zur 1. Bürgermeisterin gewählt, wo sie bei verschiedenen Anlässen vor allem den persönlichen Kontakten zu den Bürger und zu Vereinen und Verbänden pflegte.

Aktiv, teilweise als Vorsitzende, war die Kommunalpolitikerin auch als Vertreterin des Rates im Aufsichtsrat der Flughafen GmbH, im Polizeibeirat, im Verwaltungsrat der (Stadt-)Sparkasse, im Kuratorium der Stiftung der Stadtsparkasse und im Beirat des Dortmunder Forums Frau und Wirtschaft e.V. Für ihren vielfältigen ehrenamtlichen Einsatz wurde sie schon 1998 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Marianne Wendzinski ist seit 1961 Mitglied der SPD und gehört dem Ortsverein Eving II an. 1966 gründete sie die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in Nette, deren Vorsitzende sie bis 1971 war.

Über Dortmund hinaus wirkte sie vor allem in der Landschaftsversammlung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Sie gehörte ihr seit 1982 ununterbrochen an, war ab 1995 zunächst zweite stellvertretende Vorsitzende und ab 1996 selbst Vorsitzende und damit oberste Repräsentantin des "Westfalenparlaments".

Die Stadt ehrt ihre frühere Bürgermeisterin in der kommenden Woche mit einem kleinen Empfang durch Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer im Rathaus. Oli

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