Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Eingeschränktes Ferien-Training für Hallensportler

Haushaltsloch

DORTMUND Das Haushaltsloch bringt auch die Hallensportler ins Stolpern. Sie müssen in den Sommerferien mit deutlich eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten in den 162 städtischen Turn- und Gymnastikhallen sowie denn 22 Sporthallen rechnen.

von Von Gaby Kolle

, 28.04.2010
Eingeschränktes Ferien-Training für Hallensportler

Es fehlt das Geld für stellv. Hausmeister, die die Hallen in den Ferien aufschließen.

Schon bislang waren die Hallen während der ersten vier Ferienwochen bis auf ein paar ausgewählte Standorte geschlossen. Diese Ausnahmen fallen nun flach – und ebenso die bisherigen Trainingsmöglichkeiten in den letzten zwei Ferienwochen; denn es fehlt das Geld für die stellvertretenden Hausmeister, die die Hallen aufschließen. Diese Kräfte waren bisher in den letzten zwei Wochen der Sommerferien eingesprungen, wenn die hauptamtlichen Hausmeister im Urlaub waren.

Die städtischen Sport- und Freizeitbetriebe haben zu dem Problem des nun eingeschränkten Schlüsseldienstes ein erstes Gespräch mit dem federführenden Schulverwaltungsamt geführt, so Dieter Krause, Leiter des Geschäftsbereichs Sport. Ergebnis: Um den Koronarsport für Herzkranke weiterzuführen und auch den Leistungssportlern auf Verbandsebene nicht die Chancengleichheit zu verbauen, will die Stadt die Trainingsmöglichkeiten für diese beiden Gruppen in den letzten zwei Ferienwochen aufrecht erhalten.

Sie müssten dann in den Hallen trainieren, in denen schwerpunktmäßig ein städtischer Schließdienst zur Verfügung steht. Noch steht nicht im Detail fest, welche Hallen dafür geöffnet werden. Der Auftakt der Meisterschaftsspiele ist aufgrund der Sparmaßnahme nicht in Gefahr, versichern die Sport- und Freizeitbetriebe; denn ob Handball, Basketball oder Volleyball – das erste Spiel ist jeweils nach den Sommerferien terminiert.

Was ist aber, wenn außerhalb der Ferienzeit ein Hausmeister krank wird? Wer schließt dann die Halle auf? „Dafür gibt es einen Springerpool“, teilt Stadtsprecherin Anke Widow mit. Es bleibe keine Schule ohne Hausmeister. Zur Not übernehme der Hausmeister der Nachbarschule vorübergehend die Vertretung. Widow: „Es wird immer eine Lösung gefunden.“