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Einsatz für soziales Programm

23.10.2007

Die SPD entscheidet über ein neues Programm - und Dortmund mischt gehörig mit. Darauf hoffen zumindest die acht Delegierten des Unterbezirks, die am Wochenende zum SPD-Programm-Parteitag nach Hamburg fahren - mit einem ganzen Paket eigener Änderungsvorschläge zum vorgelegten Entwurf.

Die sind Ergebnis einer intensiven Debatte in den Gliederungen der Partei. "Wir hatten in den vergangenen Monaten 27 Veranstaltungen, an denen sich gut 900 Parteimitglieder beteiligt haben", ist der Dortmunder Programm-Experte Dr. Andreas Bach mit der parteiinternen Diskussion hochzufrieden.

Schwerpunkte der Dortmunder Änderungsvorschläge sind die Themen Gleichstellung und Wirtschaft/Soziales. Sie reichen vom Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung über die Forderungen nach angemessenem Lohn bis zur Ablehnung pauschaler Arbeitszeitverlängerungen und der Rente mit 67. Die Spielräume internationaler Finanzfonds wollen die Dortmunder Genossen einschränken, große Vermögen besteuern und die Mitbestimmung europaweit ausdehnen. "In manchen Punkten wird es Kampfabstimmungen geben", glaubt Bach. Doch ein Teilerfolg ist schon erreicht. Die Landes-SPD hat sich den Dortmunder Vorschlägen 1:1 angeschlossen. "Nach Jahren der Askese in inhaltlichen Fragen spielt Dortmund wieder eine Rolle in der Programmgestaltung", freut sich Unterbezirkschef Franz-Josef Drabig. Oli

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