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Eisläufer gehen in die Luft

DORTMUND Feuer speiende Drachen, keltische Krieger und wildes, buntes Straßenleben machen die neue Holiday on Ice-Show „Elements“ zur Zaubershow. Und für noch mehr Effekte sorgt „Das Biest“.

von Von Julia Gaß

, 16.10.2007
Eisläufer gehen in die Luft

Prächtig sind die rot-goldenen Kostüme im großen China-Bild der „Elements“-Show von Holiday on Ice.

Diemal ohne eine verliebte Schöne – „das Biest“ nennt Robin Cousins, Eiskunstlauf-Olympiasieger und zum 9. Mal Choreograf einer Holiday in Ice-Show, die neue silberne Spirale. 250 Meter lang ist sie und verbirgt 100 bewegliche Lichter. Zwölf Meter über dem Eis hängt die Stahlschlange, die der Bühne etwas Futuristisches gibt. Und einen Schritt in eine neue Zukunft des Eistheaters versteckt sie auch: Drei Haken, an denen zwei Läufer und eine Läuferin in die Luft gezogen werden.

22 Tage sind es noch bis zur Weltpremiere, sechs Wochen bis zum Gastspiel in der Westfalenhalle 1. Im niederländischen Heerenveen bei Amsterdam gehen die Proben in die Endphase. Mit einer Reise durch die Kontinente und durch einen Tag will Cousins das Publikum verzaubern. Inspiriert haben den Choreografen und seine Kollegin Karen Kresge die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde.

„China ist Opulenz“

An einem ruhigen Fluss in einem Zen-Garten beginnt die Reise. „Das sind Tautröpfchen“, sagt Cousins und zupft die blauen Mützchen der Tänzerinnen zurecht, „davon haben wir 30“. Papiervögel, Lotusblumen und prächtig gewandte Chinesen laufen in den acht Szenen des 1. Aktes auf. „China ist für mich Opulenz. Die Kostüme für das 1. Finale sind deshalb besonders prachtvoll“, verspricht Cousins. Kontraste und einen Mix von Kulturen will er schaffen. Eines seiner Lieblingsbilder ist die Kelten-Szene. Zwischen sieben Felsen im keltischen Steinkreis zeigt das Eistheater irischen Stepp auf Kufen in Kostümen, die an König Arthur erinnern, zu Musik auf chinesischen Instrumenten.

Und wenn es Nacht wird auf dem Eis, will Holiday on Ice wieder seinen größten Zauber entfalten: Eiszapfen aus Licht an den Kostümen illuminieren dann die Halle. „Mit den Augen einer Großmutter und eines Kindes“, beobachtet Cousins kritisch die Proben. „Mittelmäßiges mag ich nicht. Ich will das „Wow“-Gefühl bei den Zuschauern herauskitzeln und sie glücklich machen“, freut er sich.

Mehr Infos zu Holiday on Ice sowie ein Interview mit Maja Luther, der einzigen Läuferin aus Deutschland, finden Sie in der Mittwoch-Ausgabe der Ruhr Nachrichten.

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