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"Elche" reisen mit Personal-Problemen nach Peiting

EHC Dortmund

DORTMUND Der EHC Dortmund steht vor dem schwersten Auswärtsspiel der Saison: Heute Am Freitag (9.4.) werden den „Elchen“ in Peiting (20 Uhr) mit den gesperrten Jake Brenk und Alexander Janzen die beiden besten Torschützen der gesamten Oberliga-Playoffs fehlen.

von Von Benjamin Blum

, 08.04.2010
"Elche" reisen mit Personal-Problemen nach Peiting

Intern gesperrt: Marc Hemmerich

 Auch in der Defensive fehlt der wichtigste Spieler: Stefan Kreuzmann darf wegen seiner zweiten 10-Minuten-Strafe nicht auflaufen.  Nicht vom Verband, sondern von Trainer Frank Gentges und dem EHC gesperrt wurde Verteidiger Marc Hemmerich. „Auf Grund von Geschehnissen“ lautet die Begründung seitens der Dortmunder. Etwas auskunftsfreudiger sind da die Gäste aus Peiting: In einer offiziellen Stellungnahme auf der Internetseite des Vereins äußern die Bayern folgenden Vorwurf gegen Hemmerich: „Vom Spieler mit der Nummer 98 der Dortmunder Elche wurde im Kabinengang ein Eisenmülleimer auf den Trainer geworfen.“

Wegen des vermeintlichen Angriffs auf Peitings Trainer Leos Sulak liegt sogar eine Anzeige gegen Hemmerich vor – die Sperre seitens des EHC scheint da noch das kleinere Übel für den Verteidiger aus Bayern zu sein. Die Elche haben nicht nur mit dem Ausfall von vier ihrer Leistungsträger, sondern auch mit Verletzungssorgen zu kämpfen: T.J. Sakaluk, Ryan Martens, Kevin Thau und Roman Weilert gehen angeschlagen in die Playoff-Partie. Doch allen Umständen zum trotz gibt sich Gentges kämpferisch: „Wenn alle noch einmal übers Limit hinausgehen und wir einen guten Tag erwischen, dann ist noch etwas möglich“, sagt der EHC-Trainer vor der Abfahrt in Richtung Süden. Verliert Dortmund die vierte Halbfinalpartie, hätte Peiting die „Best of Five“-Serie mit drei Siegen für sich entschieden. Sollten die Elche jedoch gewinnen, käme es am Sonntag zum entscheidenden Spiel Nummer fünf an der Strobelallee.