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Emscherblut im Pfarrhaus

Wie sich aus einer harmlosen Chorprobe im Reinoldinum eine aufregende Liebesgeschichte entwickelt, konnten die Zuschauer beim Auftritt des Improvisationstheaters "Emscherblut" am Samstagabend erleben. Die Gruppe trat zum Ausklang der Festwoche zum hundertjährigen Bestehen des Reinoldinums auf.

26.08.2007

Noch während die Zuschauer Platz nehmen, erklingt einstimmende Pianomusik. Drei Mitglieder des Ensembles betreten die Bühne und starten mit ihrem traditionellen Countdown "5-4-3-2-1-los!".

Nichts ist geplant oder einstudiert, die Schauspieler reagieren auf spontane Zurufe aus dem Publikum. So gestalten die Zuschauer das Programm mit. Auch an diesem Abend stellt Emscherblut auf eigentümliche Weise Alltagsszenen komisch dar.

Der Leiter des Hauses, Pfarrer Günter Birkmann, freut sich über den originellen Akzent, den die Comedygruppe im Festprogramm setzt. "Ursprünglich hatten wir geplant, einfach nur gemeinsam zu feiern", sagt er. "Dann hatte ein Mitarbeiter die Idee, die Gruppe einzuladen." Zwei Stunden lang bereitet Emscherblut seinem Publikum eine Menge Spaß.

Zufrieden blickt Pfarrer Birkmann auf die vergangene Woche zurück. Er zieht eine positive Bilanz: "Unser Veranstaltungsangebot kam bei den Besuchern ausgesprochen gut an."

Dabei ging es in der Festwoche weniger um eine Rückschau auf die hunderjährige Geschichte des Hauses, sondern vielmehr um einen Blick auf seine Gegenwart. "Wir haben versucht, den Menschen sichtbar zu machen, was an aktueller Arbeit in unserem Haus geschieht", sagt Pfarrer Birkmann und fügt hinzu: "Der Schwerpunkt des Hauses ist Bildungsarbeit. Das war auch der Schwerpunkt der Festwoche."

Die Einhundertjahrfeier war das erste große Fest des Reinoldinums seit 50 Jahren. Damals hatte es nach dem Wiederaufbau des Hauses nach dem Krieg 1957 eine feierliche Eröffnung gegeben.

Auch der Regen der letzten Tage konnte der Stimmung keinen Abbruch tun. "Das Wetter hat uns einen kleinen Streich gespielt", sagt der Pfarrer. "Das hat die Menschen aber nicht davon abgehalten, zu kommen und mit uns zu feiern." Nie

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