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Erfolg auf allen Linien

07.03.2008

130 Mio. Fahrgäste: Bus- und Bahnfahren bleibt in Dortmund in. Damit stellten die Stadtwerke (DSW 21) den Rekord des WM-Jahres 2006 ein. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren beförderte DSW 103,7 Mio. Fahrgäste.

Was die Verantwortlichen besonders freut: Sie haben nicht nur die 800 000 Fahrten ausgeglichen, die im Vorjahr auf das WM-Konto gingen. Sondern auch die rückläufigen Fahrten schwerbehinderter Menschen (minus 900 000).

Für einen "Fahrgast-Boom" sorgten nach Aussage von Verkehrsvorstand Hubert Jung vor allem die Stammkunden. Ende Dezember hatten 110 348 Fahrgäste ein Monatsticket in der Tasche (2006: 108 089). Nur noch 8,1 Prozent aller Fahrten werden mit so genannten "Bar-Fahrausweisen" wie Einzel- oder Viererkarte zurückgelegt. Aus dem Verkauf von VRR-Tickets konnte DSW 82,65 Mio. Euro auf der Habenseite verbuchen, 3,2 Mio. Euro mehr (+4 %) als 2006.

Trotzdem fahren die Stadtwerke 2006 mit ihren Verkehrsbetrieben naturgemäß wieder ein Defizit ein, diesmal von 62,3 Mio. Euro (2006: 54,9 Mio. Euro). Ursächlich dafür ist der Kauf von 47 neuen Niederflurbahnen seit September 2007. Neues Fahrgerät verursache nun mal höhere Abschreibungen, sagte Stadtwerke-Chef Guntram Pehlke.

Für 2008 rechnet DSW mit finanziellen Einbußen. Grund: das Sozialticket. Laut Pehlke handelt es sich dabei um ein "Zuschussgeschäft".

Mitte August erhält das Unternehmen von der Firma MAN 20 neue Gelenkbusse mit dem "gegenwärtig anspruchsvollsten europäischen Abgasstandard". Im Gegenzug verpflichtet sich MAN jene Neoplan-Busse zurückzunehmen, die aus Sicherheitgründen aus dem Verkehr gezogen wurden (wir berichteten). Kosten für das "Tauschgeschäft": rund 6,5 Mio. Euro. ar

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