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Erziehung gegen Jugendgewalt

16.01.2008

Erziehung gegen Jugendgewalt

Der Anteil der unter 21-Jährigen unter den Gewaltstraftätern lag im Jahr 2006 in Dortmund bei über 41 Prozent, obwohl der Anteil dieser Altersgruppe an der Dortmunder Bevölkerung insgesamt nur bei knapp 20 Prozent liegt. Angesichts dieser Zahlen kommen für die Fraktion FDP/Bürgerliste die grundsätzlich zu begrüßenden rund 20 neuen Stellen bei der Dortmunder Jugendhilfe zu spät. Ratsmitglied Kay-Christopher Becker (FDP, Foto), von Beruf Polizeioberkommissar, sieht die Notwendigkeit, bei gewaltbereiten Jugendlichen mehr erzieherisch zu wirken: "Die aktuell in der Diskussion stehenden Erziehungs camps bieten eine Chance, durch eine andere Sozialisierung den Ursachen kriminellen Handelns zu begegnen." Gerade bei besonders schwierigen Fällen könnten solche Einrichtungen eine wertvolle Ergänzung zur Jugendhilfe sein, die in solchen Fällen oftmals personell und fachlich an ihre Kapazitätsgrenzen stoße, meint Becker.

Eine kontinuierliche Betreuung straffällig gewordener Jugendlicher im Alltag, wie von Jugenddezernentin Waltraud Bonekamp gefordert sei nötig, so Becker, reiche aber bei Intensivtätern nicht aus.

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