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,Es wird laut und schmutzig'

Mengede Klartext wurde am Mittwochabend im Mengeder Saalbau gesprochen: "Es wird nicht lustig, es wird laut und schmutzig und Verkehrsbehinderungen geben."

16.08.2007

Offen und ehrlich informierten Vertreter der Emschergenossenschaft und des Tiefbauamtes rund 40 Bürger über den geplanten Bau von Abwasserkanälen in der Schaphusstraße und der Dönnstraße sowie einer Regenwasser-Behandlungsanlage in der Schaphusstraße. Hauptziel dieser Maßnahme im Rahmen des Emscherumbaus ist es, den überwiegend unterirdisch verlaufenden Bodelschwingher Bach vom zufließenden Abwasser zu befreien. Gleichzeitig erstellt die Stadt einen Abwasserkanal in der Mengeder Straße, der der Erschließung des Neubaugebietes Erdbeerfeld dienen soll.

Bei der Planung, betonten die Projektleiter Bettina GruberOlaf Schmidt (Foto) von der Emschergenossenschaft) und (Foto 2) vom Tiefbauamt, sei großer Wert darauf gelegt worden, die Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten. Dazu zählen der Einsatz geräuscharmer Geräte, zeitnahe Reinigungen der Straßen, eine Anpassung der Verkehrsführung und der Einsatz dreiseitiger Ampelanlagen im Baustellenbereich. Ein besonderes Augenmerk sei mit Hilfe eines Gutachters auf die Verkehrssicherheit gelegt worden.

Baugruben minimiert

"90 Prozent der Arbeiten finden unter der Erde statt, dadurch können wir LKW-Bewegungen um das 10-fache und auch erheblich die Anzahl der Baugruben minimieren", betont Dr. Christian Falk (Foto 3) vom Tiefbauamt. Durch diese Bauweise sei gewährleistet, dass sich die Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs auf die Bereiche der Baugruben beschränken.

Hitzige Diskussionen folgten im Anschluss an die Fachvorträge nicht. Zu Wort meldeten sich in erster Linie politische Vertreter, die sich vor allem um die nächtlichen Lärmbelästigungen, die Verkehrsbehinderungen und die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern sorgten.

Herbert Paschkes (CDU) Vorschlag, die Ampelanlagen in den Baustellenbereichen durch "manpower", also durch den Einsatz von Kellen, zu ersetzen, um so unnötige Rückstaus zu verhindern, stieß bei den Verantwortlichen auf offene Ohren. Nicht aber seine Idee, die betroffenen Anwohner durch eine zeitlich begrenzte Befreiung von den Entwässerungsgebühren zu entschädigen. Mit Verweis auf die Satzung der Stadt und das Landeswassergesetz musste Dr. Christian Falk diesen Vorschlag direkt ablehnen. Dön

Die Vertreter der Emschergenossenschaft, Bettina Gruber und Gebietsmanager Reinhard Ketteler, sagten am Mittwochabend weitere Bürgerinformationsveranstaltungen und sogar -feste im Rahmen der Kanalbaumaßnahme zu. Geplant seien darüber hinaus auch Workshops für die Mengeder Kaufleute, die von den Baumaßnahmen betroffen sind.

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