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Fesselnder Lusturlaub

14.12.2007

Fesselnder Lusturlaub

<p>Günna - heute zum Thema Betriebsräte auf Abwegen.</p>

Hömma, Fritz, wie sich doch die Sitten und Bräuche ändern. Früher gabs einmal im Jahr vom Knecht Ruprecht Senge mitte Rute hintendrauf und da hattesse richtich Bammel vor.

Heute soll es Leute geben die Geld dafür bezahlen damit sie sich gegenseitich wat auffe Socken kloppen und auch noch voll drauf abfahrn. Für die iss Weihnachten dann woll dat Fest der Hiebe und bei uns in Doatmund wird jetz erzählt dat zwei Betriebsräte vonne Städtischen Seniorenheime woll auf Betriebskosten sonn fesselnden Lusturlaub gemacht hamm.

Eigentlich hättense die Zeit auf ner Weiterbildung in der Schule des Gehorsams verbringen müssen abba nu steht Aussage gegen Aussage denn die zwei gepeinigten Betriebsräte behaupten auch dat sie auf der Schulung waren und dat Thema da wär Schmerztherapie gewesen.

Dat wär alles ein Missverständnis denn Dressurpeitschen gehörten heutzutage sowieso zur Grundausstattung von jedem Betriebsratsbüro genau wie Tigermasken und Literatur aus dem Zähme-mich-Verlag übba Unterwürfigkeitsübungen.

Ein Betriebsrat iss dat gesetzliche Organ zur Vertretung der Arbeitnehmerinteressen und die meisten Arbeitnehmer leiden doch auch unter ihrem Job odda fühlen sich wie moderne Sklaven.

Nicht zuletzt würden viele Scheffs das Betriebsratsbüro auch Kammer der Begierde nennen und ihr dominantes Gehabe wär manchmal mehr als erniedrigend und quälend so dass man im schlimmsten Fall sogar von einer Berufskrankheit sprechen könnte.

Hömma, Fritz, vom quasseln habbich jetz quälenden Durst und bitte dich ganz devot nu um ein frisches SM-Bier. Abba in meinen Fantasien heisst SM nur Schluck Mich! Prost

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