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Flatternder Stahl, Rätsel-Bilder und hölzerner Pinguin

19.12.2007

Flatternder Stahl, Rätsel-Bilder und hölzerner Pinguin

<p>Albert Stewarts "Pinguin" im Torhaus Rombergpark. Menne</p>

Einmal im Jahr macht die Stadt ihren Künstlerin ein Weihnachtsgeschenk. Für 30 000 kauft sie aktuelle Arbeiten auf - in diesem Jahr sind es 49 Werke, die von Freitag an bis zum 6. Januar im Torhaus Rombergpark zu sehen sind. Anschließend verschwinden sie zu den anderen knapp 4000 Werken ins städtische Kunstarchiv, das seit fast 60 Jahren gepflegt wird - nur einige wenige Werke landen an den Wänden städtischer Ämter.

Wer die Ausstellung "einblicke" besucht, verschafft sich genau das: einen Einblick in das aktuelle Schaffen Dortmunder Künstler und ihrer verschiedenen Techniken. Da ist Albert Stewarts niedliche Pinguin-Holzskulptur und ein scheinbar im Wind flatterndes Stahlsegel von Jan Köthe.

Da ist das einzige Foto, das die neunköpfige Jury aus Mitgliedern des Kulturausschusses erwählt hat: eine durch Überbelichtung kunstvoll verfremdete Aufnahme von Jens Sundheim, der horizontale und vertikale Linien zwar Struktur, doch keine Wiedererkennbarkeit verleihen. Da ist das Bild "Die letzte Reise" des Malers Wladislaw Adamski in symbolistischer Tradition - dunkle Wolken, leere Boote, Masken - ein Bild voller Rätsel. Und da ist Simone Hogrebes mit schwarzen Kringeln gefleckter Hund, eine grafisch-illustrative Arbeit.

Zu sehen ist ein Draht-Objekt von Renate Frerich, die ihr Schrift- und Buchstaben-Thema in dieser Arbeit dreidimensional angegangen ist, oder ein geheimnisvoll-schönes Aquarell von Elisabeth Stark-Reding: Rote Figuren-Gruppen scheinen sich in einer schwarz-grauen, diffusen Landschaft zu verflüchtigen - zwar stechen sie durch ihre Farbe hervor, doch in ihrer Form scheint die Umgebung sie aufzusaugen.

Die vielseitige Ariane Koch verkaufte ein Bild mit einem Skelett-Paar, das einen schwarzen Stier wie einen Hund an der Leine führt. pin

bis 6.1., di-fr 14-18 Uhr, so und feiertags 10-18 Uhr, Eintritt frei

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