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Florians Betonkragen wird saniert

DORTMUND Der Florianturm wird zum Sanierungsfall. Glücklicherweise nur lokal begrenzt. Denn die Betonschäden an der Geräteplattform über den Arbeitsräumen in der Turmspitze werden nun bis November endgültig beseitigt.

von Von Oliver Volmerich

, 13.08.2007
Florians Betonkragen wird saniert

Oberhalb der Arbeitsräume liegt die eingerüstete Plattform, deren Beton nun saniert wird.

Im Oktober vergangenen Jahres hatten abgeplatzte Betonteile an der Plattform für eine vorübergehende Sperrung des Turms und seiner unmittelbaren Umgebung im Westfalenpark gesorgt. Die betroffene Plattform, die nicht öffentlich zugänglich ist, wurde eingerüstet und mit einem Netz gesichert.

Zugleich gingen der Lehrstuhl Werkstoffe der Fakultät Bauwesen an der Universität Dortmund und das Büro Warns - Löschmann + Partner der Ursache des Betonschadens auf die Spur. Das Ergebnis: Rauchgase der alten Hoesch-Hochöfen vom benachbarten Phoenix-Gelände haben in Verbindung mit aufgestautem Wasser, das durch die defekte Oberflächen-Abdichung eingedrungen war,  den Betonring "gesprengt".

Kragen wird verkleinert

Der wird deshalb jetzt kurzerhand verkürzt. Rund 50 Zentimeter des äußeren Plattform-Rings und damit der stark beschädigte Bereich werden entfernt, der "Kragen" des Turms an dieser Stelle also entsprechend kleiner. Der Turm muss wegen der Reparaturarbeiten für 20 Tage in drei Phasen gesperrt werden. Für Besucher des Westfalenparks gibt es ansonsten aber keine Einschränkungen.

Erstmals gesperrt ist der Turm bis Mittwoch für die Aufstockung des Gerüstes, das wetterfest gemacht werden muss. Mitte November wird bei ebenfalls drei Schließungstagen wieder abgebaut. Dazwischen ist der Turm vom 8. bis 21. Oktober für zwei Wochen  gesperrt, weil Industriekletterer auch die Unterseite des Turm-Restaurants und den Betonschaft des Turms auf Schäden untersuchen. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie die Experten betonen. Denn mangels Staunässe sind dort keine Probleme zu befürchten wie an der oberen Plattform.

 

 

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