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Frauen Union fordert neue Sozialräume für Prostituierte

05.03.2008

Frauen Union fordert neue Sozialräume für Prostituierte

"Entsetzt" mussten jetzt Mitglieder der Frauen Union in der CDU Dortmund feststellen, in welchen Räumlichkeiten Mitarbeiterinnen von der Kober-Kommunikations- und Beratungsstelle für Prostituierte ihre Gespräche führen müssen. Der Container an der Ravensberger Straße ist einzige Anlaufstelle für rund 500 Frauen in nur einer Woche.

Schon im gebrauchten Zustand wurde der Container 2001 am der Ravensberger Straße aufgestellt - und hat entsprechend gelitten. In der kleinen Küche kommt es immer wieder zu Wassereinbrüchen. In der Folge löst sich die Tapete und verformt sich die darunter liegende Innenauskleidung (Foto). Dazu kommt gesundheitsgefährdender Schimmelbefall. Einige Frauen sind auch bereits in den immer wieder notdürftig reparierten morschen Containerboden eingebrochen. "Das sind keine hinnehmbaren Zustände", sagte die Kreisvorsitzende der Frauen-Union, Gerlinde Schulte-Meißner nach einem Besuch vor Ort.

Der Container ist ausgestattet mit einem Aufenthaltsraum für die Beratungsgespräche und zum Aufwärmen, einer Kaffeeküche, einem Büro mit Liege und nur einer Toilette. Fiat Berke hatte schon vor einiger Zeit die Auflage erhalten, im Zuge der Neuerrichtung seiner Filiale an der Bornstraße Sozialräume als Ersatz für den Container bereit zu stellen. Schulte-Meißner: "Leider ist dies bis heute nicht passiert." Ihr Vorschlag: Sollte Fiat Berke in absehbarer Zeit nicht neu bauen, könnte ein neuer Container teilweise aus Mitteln der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord finanziert werden.

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