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Freie Fahrt mit grün und gelb

DORTMUND Seit dem 22. April 2005 gilt auf der Brackeler Straße zwischen Im Spähenfelde und Borsigplatz das Fahrverbot für Lkw über 3,5 Tonnen. Am 12. Januar 2008 zündet nun die nächste Stufe im Kampf gegen die Feinstaub-Belastung.

28.12.2007
Freie Fahrt mit grün und gelb

Nur mit einer Umweltplakette darf man in Umweltzonen fahren.

Mit dem Inkrafttreten des Luftreinhalteplans Dortmund an diesem Tag dürfen nur noch Fahrzeuge den Streckenabschnitt befahren, die eine grüne oder gelbe Schadstoffplakette besitzen. Wobei Anwohner der Straße eine Ausnahmegenehmigung beantragen können. Regierungspräsident Helmut Diegel hätte den Luftreinhalteplan, an dem seit Ende 2005 gearbeitet wird und der ein umfangreiches Maßnahmenpaket umfasst, gerne früher in Kraft gesetzt.

Es wäre sinnvoller gewesen, wenn es der Stadt bereits im Laufe des Jahres 2006 gelungen wäre, sich mit der Bezirksregierung auf einen einvernehmlichen Vorschlag zur Ausformulierung des Luftreinhalteplans zu verständigen, wie es seitens der Bezirksregierung angestrebt wurde. Diegel: "Die Verzögerungen, die durch die widerstreitenden Positionen in Dortmund begründet sind, haben der Sache nun wirklich nicht gedient."

Falls die ab 12. Januar geltenden Einschränkungen nicht ausreichen, die Feinstaub-Belastung signifikant zu verringern, wird die Bezirksregierung die Regelung ab 12. Juli 2008 weiter verschärfen - dann würde nur noch freie Fahrt für Fahrzeuge mit grüner Schadstoffplakette gelten.

Schadstoffplaketten sind u.a. bei der Stadt und beim ADAC erhältlich. Die Plaketten gelten für alle Umweltzonen - auch in anderen Städten.

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