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Freiraum

Freiraum

DORTMUND Ostersamstag feierten ca. 300 Menschen in der Nähe des Hafens eine Party in einem leerstehenden Gebäude. Unbemerkt von der Polizei konnten die jungen Leute DJ-Pulte, Tische, und Anlagen im offenen und verwahrlosten Gebäude aufbauen. Mit Hilfe der Party sollte Kritik geübt werden am ungenutzten Leerstand in Dortmund.

05.04.2010

In vielen Städten finden verstärkt sogenannte Piratenpartys in leerstehenden Gebäuden statt. Sie seien Ausdruck einer Bewegung die versucht sich Freiräume zu ermöglichen. Vor allem in Dortmund, so kritisieren die Organisatoren in einer Mitteilung, gebe es überdurchschnittlich viele verwahrloste Gebäude, die in städtischer Hand liegen. Und dennoch werde es sozialen und kulturellen Initiativen unmöglich gemacht, Nutzungsrechte für eines der unzähligen leerstehende Gebäude zu erhalten. Dies sei auch der Grund gewesen für die Osterparty in einem Gebäude der Deutschen Bahn AG. Bereits seit drei Jahren fordert der AK-Freiraum (eine Freirauminitiative aus Dortmund) ein selbstverwaltetes Zentrum und stößt laut eigener Aussage nach wie vor auf taube Ohren. Der Vorwurf: Die Stadt sehe zu, wie hinter der Fassade einer angeblichen Kulturhauptstadt soziale und kulturelle Verwahrlosung oder rechtsextreme Gewalt zunehme. Daher brauche es einen Raum um alternative Kultur in Dortmund zu festigen, heißt es in dem Schreiben.