Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Frierend vor dem Parkautomaten

22.10.2007

Dauerbrenner Theater-Tiefgarage. Jetzt ärgerte sich eine Bochumerin kräftig über das umständliche Zahl-Prozedere am Automaten nach dem Ende der Aufführung. Mit ihren Eltern war sie zum Dortmunder Opernhaus angereist, ein Geburtstagsgeschenk für ihren Vater, den großen Opernfreund.

Am Tag darauf schrieb die 49-Jährige an die RN-Redaktion: "Gestern waren wir in der Oper, war ganz schön, bis auf das Gedränge am Parkautomaten." In der Schlange hätten sich aber nette Gespräche ergeben, so die Bochumerin weiter. Ein Insider hätte ihr erklärt: "Das haben wir dem OB zu verdanken."

Und die Bochumerin erinnerte sich wehmütig an die Zeit, als vor jeder Vorstellung pauschal abkassiert wurde beim Hereinfahren in die Tiefgarage.

Diesmal hätten die meisten Damen in festlichen Kleidchen bei dem kalten Wind gezittert wie Espenlaub. Und zum Schluss waren die Drei aus der Nachbarstadt richtig verschnupft: "Durch die Wartezeit rutschten wir in die nächste Parkstunde und durften alle einen Euro mehr berappen." Die Frau aus Bochum zeigt sich sehr ortskundig, was die Dortmunder Politik anbelangt: "Wenn man das mal hochrechnet, ist das Museum wohl bald bezahlt...".

Der nächste Weg ins Musiktheater führt die Bochumer westwärts - und nicht ostwärts nach Dortmund, grollten sie. bö

Lesen Sie jetzt