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Frischluft statt Rotlicht

23.12.2007

Während wir Deutschen im Winter meist zittern und bibbern, klappern Tiere aus wärmeren Gefilden wie Giraffen und Kängurus bei niedrigen Temperaturen keineswegs gleich mit den Zähnen. "Es gibt nur ganz wenige Tiere, die sich nicht an unser Klima gewöhnen", sagt Zoodirektor Frank Brandstätter. Solche Exoten lebten dann ohnehin das ganze Jahr über im Amazonashaus. "Aber nicht wegen der Kälte sondern weil für sie das Gesamtklima samt Luftfeuchtigkeit, Dauer und Intensität der Sonneneinstrahlung stimmen muss", erklärt der Direktor.

So springt denn auch Pucky (8), ein Rotes Riesenkänguru-Weibchen, quietschvergnügt durch ihr Gehege und lässt dabei das stockdünne Beinchen ihres knapp vier Monate alten Sprösslings lässig aus dem Beutel hängen.

"Über Generationen können sich die Tiere akklimatisieren", sagt auch Zootierpfleger Stefan Bohland. 24 Stunden am Tag können etwa die Kängurus Zuflucht im Stall suchen, ihren Rücken der Rotlichtlampe und die Füße tief im Stroh der wärmenden Fußbodenheizung entgegenstrecken. Doch bisher finden die Beuteltiere die grüne Wiese unter freiem Himmel einfach interessanter. bel

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