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Froschloch ist ein Fass ohne Boden

13.08.2007

Hombruch Kaum sind die Naturbad-Pläne in Hombruch mit 1,8 Millionen Euro finanziert, tauchen im Froschloch neue Probleme auf:

Die Sanitäranlagen und Umkleiden sind in einem nicht mehr zumutbaren Zustand bzw. bereits demontiert, so dass die Inbetriebnahme des neuen Bades im Sommer 2008 wenig Sinn machen würde. Sportdezernent Jörg Stüdemann (Foto) und die Geschäftsführerin der Sportwelt Dortmund gGmbH, Claudia Heckmann, informierten die CDU gestern in Hombruch über die Zukunftspläne. "Eigentlich wollten wir mit dem Bau längst begonnen haben", so Stüdemann gestern bei herrlichem Badewetter, allerdings hätten unter dem Beckenboden ermittelte Nickel- und PCB-Werte den Start um drei Monate verzögert. "1000 Kubikmeter Boden müssen ausgetauscht werden", so Stüdemann.

Dennoch nähert sich die von den Grünen eingereichte Naturbad-Idee dem Ziel: Bereits im Herbst reißen Bagger das alte Technikgebäude ab, im Februar 2008 beginnen die Aufbauarbeiten für das Bad, das auch von Behinderten genutzt werden soll. Bachläufe, eine Matschbaustelle, Sprudel- und Massagebecken sowie Staustufen ergeben Dortmunds ungewöhnlichstes Freibad. Woher das Geld für die Sanitäranlagen sprudelt, muss sich noch zeigen. ban

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