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Gastroführer für das Kulturhauptstadtjahr 2010

Touristen-Tipps

DORTMUND Kulturhungrige Touristen müssen auf ihrem Trip durchs Revier im Kulturhauptstadtjahr wahrlich keinen Kohldampf schieben. „Ruhr.2010 geht aus!“ listet u.a. die 100 besten Restaurants der Europäischen Kulturhauptstadt. Let’s go!

von Von Steffi Tenhaven

, 13.04.2010
Gastroführer für das Kulturhauptstadtjahr 2010

Wurst Willi auf dem Westenhellweg.

Denn das 162 Seiten starke Magazin informiert zwar in deutscher Sprache, widmet aber den besprochenen Restaurants jeweils zauberhafte Kurzbeschreibungen auf Englisch, serviert einen Auszug von der Speisekarte (mit Preisen!) und bewertet mit Balkendiagrammen Küche, Preislage und Ambiente.

Der eilige Gast findet zudem Hitlisten mit den jeweils zehn besten Adressen für schnelle Sattmacher. „Beste Currywurst“ lässt sich demnach hier beim Thüringer am Markt und bei Wurst Willi vor der Petrikirche mampfen. Gleich vier Adressen für Dortmund listet das Magazin für „beste Döner“, darunter Yörük Obasi (Kampstraße) und den „Kayser Grill“ (Neuer Graben). Pizza wunderbar kommt u.a. aus den Öfen von „Nonna Concetta“ und der Pizzeria „Regina“. Please wait to be seated... um zu stilvoll zu schlemmen in einem von 17 Dortmunder Restaurants, die im Kulturhauptstadtjahr 2010 die Gaumen ihrer Gäste nach allen Regeln ihrer Kochkunst kitzeln.

Darunter das Spitzenrestaurant „George Fine Dine“ im Pullman-Hotel, wo Küchenchef Sascha Heitfeld erfolgreich u. a. asiatische und französische Küche kreuzt. Auf Fußballprofis am Nachbartisch werden ausländische Gäste im „lennhof“ vorbereitet, das „Dieckmann‘s“ wird als „Allround-Lokal“ gerühmt und der „Kitchen Club“ im erblühenden Saarlandstraßenviertel u. a. als poppig-bunte Keimzelle für die „schicken, jungen Kinderwagenmuttis“ erkannt. Und nicht nur geschichtshungrige Gäste aus Übersee werden es zu schätzen wissen, dass im traditionsreichen Gasthaus „Overkamp“ nicht nur feine Rüben aus der Region geschrubbt, sondern auch die Wurzeln westfälischer Regionalküche liebevoll gepflegt werden.

Zudem zieht der Gastroführer, für den sich u. a. „Dortmund geht aus“-Chefredakteur Peter Erik Hillenbach tummelte, den Hut vor Janka Thiemann. Die Gastronomin habe mit ihrem Bistro „Jankas Lokal&Biergarten“ in „Spuckweite zum Nordmarkt... Geschmack und Esprit von der Rive Gauche in den sozialen Brennpunkt der Westfalenmetropole versetzt“. Oh lá lá... darauf schnell einen Schnaps – wahlweise im „Balke“, der „Depothek“, dem „Sissikingkong“ oder den vier weiteren gelisteten Kneipen und Cafés.