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Gegen Uhr und Gegner

Um Gegner, Publikum und Jury vom eigenen Standpunkt zu überzeugen, braucht es Sachkenntnis.

29.01.2008

Diese aber will rhetorisch geschickt verpackt sein: Ein gutes Ausdrucksvermögen und Gesprächsfähigkeit sind hilfreich. Das wissen auch die Teilnehmer des Schulverbund-Wettbewerbs "Jugend debattiert". In der Johann-Gutenberg-Realschule haben gestern Schüler der Realschulen Johann-Gutenberg (JGR), Max-Born (MBR) und Albrecht-Dürer (ADR) ihre rhetorischen Fähigkeiten miteinander gemessen.

Nach zwei Debatten zu den Themen Wiedereinführung des Samstagsunterrichts und Musiklautstärke in Diskotheken war die MBR aus dem Rennen. Bei der Final-Debatte zum Thema "Soll ein Mindestgewicht für Models eingeführt werden?" traten je zwei Vertreter von JGR und ADR gegeneinander an.

Schon ohne Lampenfieber stolpert manch Otto Normalverbraucher über Begrifflichkeiten wie Germany's Next Topmodel, Psychologen oder Individualität. Die Schüler ließen sich von kleinen Zungenbrechern nicht kleinkriegen und nahmen die Gegenseite verbal unter Beschuss. Kann das Diktat der Designer durch Gesetze verändert werden oder bedarf es eines Wandels in der Gesellschaft ? fragten sie sich, nicht ohne gesundheitliche Risiken des Modeldaseins wie Magersucht abzuwägen und auf den BMI (Body Mass Index) einzugehen. Wichtig: die Redezeit durfte nicht überschritten werden.

Am Ende der Debatte urteilte die Jury: 1. Platz Melanie Wendrikat (ADR), 2. Platz Raphael Piotrowski (JGR). Beide dürfen jetzt in ein dreitägiges Training, das sie auf ihre Teilnahme am NRW-Landeswettbewerb vorbereiten soll. "Vielleicht schaffen sie es ja sogar bis zum Bundeswettbewerb", hofft Claudia Werner. bel

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