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Gelassene Bahnstreik-Bilanz

DORTMUND Etwa die Hälfte der Nahverkehrszüge rollten, bei den S-Bahnen etwa ein Drittel - das ist die Bilanz des Lokführerstreik vom Freitag. Kurz vor 1 Uhr in der Nacht zu Samstag leuchtete zum vorerst letzten Mal "Zug fällt aus" auf der Anzeigetafel im Bahnhof auf. Ab Mitternacht war der Streik beendet.

von Von Oliver Volmerich

, 14.10.2007

Das befürchtete Chaos war generell ausgeblieben - selbst während des Berufsverkehrs. "Die Leute sind alle gelassen", bestätigte in Bahn-Mitarbeiter am "Service-Point" der DB in der Bahnhofshalle am Freitag Nachmittag. Auch wenn die "Berater" dort den ganzen Tag über gut zu tun hatten. Viele Pendler erkundigten sich, ob und wann ihre Züge fahren. Und erfuhren etwa, dass es bei den S-Bahnen einen "holprigren Einstundentakt" gibt. Wer konnte, stieg auf Fernverkehrszüge um, die nicht vom Streik betroffen waren. Dass es hier am Nachmittag zu Ausfällen und Verspätungen kam, lag an einem Unfall auf der Autobahn 3. "Weil ein Gefahrgut-Transporter verunglückt ist, musste wir zeitweise die ICE-Schnellstrecke sperren", erläuterte der Bahnsprecher. Für alle Wartenden - ganz gleich ob unfall- oder streikgeschädigt - gab es derweil kostenlos Kaffee und Kaltgetränke in der Bahnhofshalle.

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