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Geldkoffer lag auf dem Friedhof

Nach Raubüberfall

DORTMUND Da staunte ein Besucher des Kurler Friedhofs nicht schlecht. Zwischen Gräbern lag ein Geldkoffer, die Beute eines Raubüberfalls auf zwei Geldboten.

von Von Peter Bandermann

, 30.04.2010
Geldkoffer lag auf dem Friedhof

Nach dem Überfall am Donnerstag in Kamen führte die Spur der Täter die Polizei über die Stadtgrenze – auf den Gottesacker in Kurl. Ein Friedhofsbesucher hatte dort am Freitag einen Koffer samt Beute gefunden und dies der Polizei gemeldet. „Das freut die Bank“, so Oberstaatsanwältin Dr. Ina Holznagel gestern, „und wir würden uns freuen, wenn es auch einen Zeugen gibt, der die Personen beobachtet hat und beschreiben kann, die den Koffer dort abgelegt haben.“

Stellt sich die Frage: Warum lag der Geldkoffer auf dem Friedhof in Kurl? Antwort der Staatsanwältin: „Die Täter entledigten sich der Beute, weil der Fahndungsdruck der Polizei groß war“ – unter anderem suchte ein Hubschrauber Kamen, Kurl und Umgebung ab. Wie viel Geld in dem Koffer war, wollte die Staatsanwaltschaft nicht preisgeben.

Bereits am Donnerstag hatte die Polizei an der Stadtgrenze Dortmund / Kamen das Fluchtfahrzeug (einen roten Ford-Fiesta) entdeckt. Der Wagen wurde wenige Minuten zuvor abgestellt – der Motor war noch warm. Die Täter hatten ihre Opfer am Donnerstagmorgen auf der Germaniastraße in Kamen mit Pfefferspray attackiert. Die Geldboten waren Angestellte eines Sicherheitsunternehmens.     Hinweise an die Polizei in Unna unter Tel. 0 23 03 / 92 10 oder an den Kriminaldauerdienst in Dortmund unter Tel. 1 32 74 91.