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Gewerbeflächen sind Mangelware

20.12.2007

Gewerbeflächen sind Mangelware

"Es kann doch nicht sein, dass eine Stadt wie Dortmund nicht in der Lage ist, Flächen bereit zu stellen, um Firmen in der Stadt zu halten", wundert sich Matthias Ulrich (Foto). Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion zeigt sich enttäuscht darüber, dass es der Wirtschaftsförderung nicht gelungen ist, "Tedi" zum Bleiben zu bewegen.

Wie berichtet, zieht der Ein-Euro-Discounter nach Hamm. Die Wirtschaftsförderung hatte zwar bis zuletzt versucht, den Billiganbieter zu halten. So war u.a. ein Grundstück auf der Westfalenhütte im Gespräch. Allerdings war es noch nicht baureif, und "Tedi" drängte auf eine Entscheidung noch vor Weihnachten. Und der Eigentümer des 25 Hektar großen Areals, ThyssenKrupp, wollte keine verbindliche Aussage darüber abgeben, wann dort gebaut werden kann.

Die CDU fordere schon seit Jahren, dass Gewerbeflächen vorgehalten werden müssen, um wie im Fall "Tedi" schneller reagieren zu können, erinnert Ulrich. Auch der Vorsitzende des Immobilienausschusses, Dr. Helmut Eiteneyer, schlägt in die selbe Kerbe. Selbst der erste Wirtschaftsförderer der Stadt, Udo Mager, wisse, "dass geeignete Gewerbeflächen in Dortmund Mangelware sind."

Seit Jahren bekäme man zu hören, dass einige Flächen in Dortmund kurzfristig nicht zu vermarkten seien, fügte Ulrich an. Hier müsse endlich etwas passieren. "Nur mit schönen Reden und bunten Präsentationen schafft man keine Arbeitsplätze." ar

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