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Gleiche Chancen, gleiche Rechte

09.03.2008

Bis heute ist die Frage nicht erledigt, wie Männer und Frauen gleichberechtigt miteinander umgehen. Wie sie gleiche Chancen auf Bildung und Einkommen haben, mit gleichen Rechten und Pflichten, auch zuhause. Das gilt auch in unserem Land, auch in Dortmund. Darum ist es gut und richtig, dass am 8. März jedes Jahr ein Signal gesetzt wird. Der internationale Frauentag, ein Gedenk-Tag im guten Sinne.

Und Gott schuf sie als Mann und Frau, heißt es kurz und ergreifend in der Bibel. In der Schöpfungsgeschichte wird sofort über beide Geschlechter gesprochen, werden beide zusammen als Gottes Ebenbilder bezeichnet, nicht nur der eine oder die andere. Darin steckt eine Gleichwertigkeit, die in der Geschichte der Kirche leider oft verleugnet wurde.

Was ihr zum Frauentag einfällt, habe ich unsere kirchliche Frauenbeauftragte gefragt. Was ihr zur Zeit wichtig ist, wenn sie an die Frauen in der Kirche denkt. Die Antwort kam spontan: Dass in den kirchlichen Gremien seit Jahren immer mehr Frauen mitmachen, sie sich auch in Leitungsämter wählen lassen. Die Frucht vieler Jahre Arbeit, ergänzte sie.

Es ist gut, wenn Kirche kein Männerladen ist. Dafür steht auch noch ein anderes Projekt: der internationale Weltgebetstag der Frauen. Evangelische und katholische Frauen bereiten zusammen einen Gottesdienst vor, in dem sie sich mit der Situation von Frauen in einem anderen Land beschäftigen. Die Frauen dort haben ein Programm für den Gottesdienst vorbereitet, bei dem ihre Sorgen und Hoffnungen zur Sprache kommen. Die Frauen hier greifen das auf und verbinden es mit ihrer Situation. So kommt auch die weltweite Gemeinschaft in den Blick. Informierendes Beten - betendes Handeln lautet die Devise. Denn es wird auch Geld für Entwicklungsprojekte gesammelt. Am vergangenen Freitag gab es in Dortmund etwa vierzig solcher Gottesdienste. Das kann man gut finden, auch als Mann. Oder?

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